Dienstag, der 22. Januar 2019
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„Donksche“

   In den letzten Tagen feierten wir das einjährige Bestehen unserer Homepage „diesamatimer.de“. Wir freuten uns über die Zahl von 20.000 Besuchern in einem Jahr und ebenso über die vielen E-Mails sowie Anrufe die uns in unserer Arbeit bestärkten.

   Die Homepage ist nicht die Arbeit einiger weniger, sondern ist vielen Samatimer zu verdanken die uns mit Rat und Tat unterstützten und uns in schwereren Zeiten auch aufbauten und bestärkten. Es gibt aber jemanden unter ihnen, der sich durch seine unermüdliche Arbeit, seine tollen Ideen und großen Projekte immer hervorhob. Dass unsere Homepage diese, fast schon einmalige Quelle an geschichtlichem Hintergrundwissen aber auch aktuellen Informationen über unser Heimatdorf ist, verdanken wir zu einem sehr großen Teil Bernhard Fackelmann.



   Obwohl Bernhard Fackelmann 10 Jahre lang in mühseliger Kleinstarbeit an unseren Ahnenbüchern gearbeitet hat, versorgt er uns weiterhin mit neu gefundenen Informationen über Ahnen, Geschichten aus unserem Dorf, Fotos und Beiträgen darüber „wies frieher in Samatin gwest is“. Dazu gehören zum Beispiel Berichte wie’s damals bei Oma und Opa war, wie in der Karwoche Eier gefärbt wurden, wer wann einen besonderen Geburtstag feierte, oder wer leider Gottes bereits aus unserer Mitte gegangen ist. Auch Berichte darüber wie grausam und erbärmlich die damals nach Russland Verschleppten hausten und arbeiteten oder sogar in Russland oder in einem der beiden Weltkriege  ihr Leben lassen mussten sind Teil unserer Geschichte. Aktuellere Dinge, wie Fotos aus Samatin die die Veränderung des Dorfes der Kirche und unseres Friedhofs sowie das schöne Gedicht „die Glitschen im Herrgott san Goatn“ geschrieben von einer Landsmännin gehören auch dazu. Bernhard war und ist außerdem ein sprudelnder Quell für Ideen wie Veranstaltungen und Projekte. Das erste Samatimer Kirchweihfest in Gerolzhofen letztes Jahr, die erste Wallfahrt der Samatimer und der Traubenball dieses Jahr um nur ein paar zu nennen, waren nicht die einzigen Ereignisse, bei denen er die wichtigste Rolle in der Organisation übernommen hat.

   Für all diese Dinge opferte Bernhard sehr viel seiner Zeit um Samatimer hier und in der ganzen Welt (aus Kanada, den USA, Rumänien Ungarn, Österreich,  Namibia sogar Israel usw. gibt es Besucher auf der Homepage) mit seinen Ideen zu begeistern.

   Was viele von ihm nicht wissen, er ist auch Vorsitzender des Kreisverbands München der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands München des Bund der Vertriebenen und im Vorstand des Landesverbands der Banater Schwaben Bayerns.. Durch Bernhard Fackelmann haben wir bereits sehr viel erfahren und erleben dürfen.

   Und obwohl er schon so viel für uns alle gemacht hat ist er schon wieder unermüdlich dabei ein weiteres Großereignis zu organisieren. Nächstes Jahr wird es wieder ein Kirchweihfest in Gerolzhofen geben. Außerdem ist nächstes Jahr der 290te Jahrestag der Auswanderung unserer Vorfahren aus Gerolzhofen. Für die Organisation dieser gemeinsamen Feier der beiden Ereignisse wird er wiederholt nach Gerolzhofen reisen und dort viel Zeit und Kraft aufbringen, damit wir wieder etwas Einmaliges erleben dürfen.

   Für die von ihm geleistete Arbeit und von ihm dafür zugebrachte Zeit möchten wir hiermit Danke sagen. Danken wollen wir ebenso seiner Frau Juliane und seiner Tochter Karoline, die ihn dafür oft entbehren mussten.

Lieber Bernhard,

Donk‘ de‘ sche !


diesamatimer.