Der 1. Advent ist der erste Sonntag der Adventszeit, die in Deutschland traditionell eine Zeit der Besinnung, des Wartens und der Vorbereitung auf Weihnachten (die Geburt Jesu Christi) ist. Er markiert gleichzeitig den Beginn eines neuen Kirchenjahres in der katholischen Kirche.
Das Wort "Advent" leitet sich vom lateinischen Adventus ab, was "Ankunft" bedeutet. Gläubige bereiten sich in dieser Zeit auf die Ankunft Gottes vor.
- Mit dem 1. Advent wird die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet. Jede Kerze steht für einen der vier Sonntage bis Heiligabend.
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Am 2. Adventssonntag steht Johannes der Täufer im Mittelpunkt, er bereitet die Menschen auf das Kommen des Messias vor. Die zweite Kerze wird angezündet.
- Der Adventskalender:Er verkürzt Kindern (und Erwachsenen) die Wartezeit auf Weihnachten, indem er für jeden Tag vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember ein kleines Geschenk oder Bild bereithält.
- Weihnachtsmärkte:In vielen deutschen Städten beginnen traditionell rund um den ersten Advent die Weihnachtsmärkte, die zum geselligen Beisammensein bei Glühwein und Plätzchen einladen.
Liturgische Farbe: In den Kirchen ist die liturgische Farbe des Advents Violett. Sie symbolisiert eine Zeit der Einkehr, Buße und Besinnung, kann aber auch königliche Würde darstellen.

Im Auftrag
Bernhard Fackelmann
HOG Vorsitzender
Neuplanung Sizilienreise
Liebe Landsleute,
die geplante Sizilienreise verlängert sich.
Termin: 18.März-25. März 2026. (keine Mehrkosten).
In allen Hotels Frühstück inklusive, Abendessen und Namen der Hotels werden noch bekannt gegeben.
Sizilianische Gerichte und Orangen, Pizza Margarita (in Neapel erfunden) so wie Ragu a la Bolognese (uns bekannt als Spaghetti Bolognese) werden wir vor Ort natürlich genießen.
1. Tag -18. März Abfahrt (Genaue Uhrzeit kommt noch) von Augsburg/München/Rosenheim nach Genua.
Um ca. 22:00 Uhr Fährüberfahrt mit der Fähre nach Palermo.
Hier Abendessen und Übernachtung in der gebuchten Kabine.

2. Tag: Frühstück (inklusive) an Bord der Fähre.
Heute verbringen wir den Tag auf dem Mittelmeer. Ankunft in Palermo um 18:30 Uhr.
Fahrt zum Hotel im Raum Palermo /Cefalu mit Abendessen inclusive.


3. Tag: Raum Palermo/Cefalu-Taormina-Catania (480km)
Morgens erwartet Sie Ihre Reiseleitung und Sie starten zu einer Erkundungstour auf der Insel.
Zunächst steht ein Besuch der Kaiservilla in Piazza Armerina an, bevor sie weiter zum Tal der Tempel nach Agrigent fahren. (Es folgen drei Übernachtungen im Raum Taormina/Catania.)



4. Tag: Ätna und Taormina
Heute verbringen sie einen ganzen Tag in Taormina und Ätna.
TAORMINA
Wegen der malerischen Landschaft, des milden Klimas und zahlreicher historischer Sehenswürdigkeiten entwickelte sich die Stadt im 19. und 20. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Touristenzentren Siziliens.
Besonders bekannt sind: das antike Theater mit Blick auf den Ätna, der Golf von Giardini sowie die Insel Isola Bella.



Der Ätna ist mit rund 3403 Meter über dem Meeresspiegel der höchste aktive Vulkan Europas.


Bizarre Landschaften hinauf zu den Silvestri-Kratern bis auf 1900m Höhe mit dem Bus. Nach dem Besuch in Taormina geht’s zurück zum Hotel.
5. Tag: Catania und Syrakus:
Heute lernen Sie gleich zwei weitere malerische Städte kennen.
Catania; ist nach Palermo die zweitgrößte Stadt Siziliens.
Hier besuchen wir auch eine Konditorei und lernen die regionalen Köstlichkeiten kennen, sowie die Zeugnisse der langen Geschichte Siziliens.




6. Tag: Catania - Palermo
Nach dem Frühstück geht’s nach Palermo.
Auf dem Weg besichtigen wir die Kathedrale von Monreale, die Stadt Palermo und am Abend Einschiffung nach Neapel mit Übernachtung in der gebuchten Kabine.


Palermo:



7. Tag: Neapel
Ankunft in Neapel, Fahrt zum Hotel, Abendessen.
Am nächsten Tag Stadtbesichtigung, Mittagessen und Weiterfahrt nach Bologna.



8. Tag: Bologna
Übernachtung im Hotel, nach dem Frühstück Stadtbesichtigung.
Nach dem Mittagessen Heimfahrt.



Ankunft in Deutschland nach ca. acht Stunden
Bei Rückfragen:
Mail:
Handy: 015123010279



Rumänienreise August 2024
Die meisten Sanktmartiner kennen Rumänien-Siebenbürgen die Moldau oder Walachei, nur vom Militärdienst oder überhaupt nicht, geschweige nach der Revolution 1989. Das war der Grund warum ich bei der Firma Feil nachfragte um eine Reise von Temesvar bis ins Donaudelta und zurück nach Arad organisierte. Überrascht wurde ich, dass nach Veröffentlichung in unserer Homepage, alle Plätze innerhalb von drei Tagen ausgebucht waren. Die Reise war eine der größten und weitesten Reisen die von der HOG organisiert wurde. Sie war anstrengend aber sehenswürdig, die vier Sterne Hotels sauber, das Essen immer hervorragend. Alle werden mit positiven Erinnerungen noch lange darüber reden. Von Augsburg ging es am 4. August direkt nach Temesvar ins Hotel Timisoara, direkt an der Oper gelegen im Herzen der Stadt.
TEMESVAR
Die drittgrößte Stadt Rumäniens, Hauptstadt des Banates, 1154 zum ersten Mal erwähnt, Stadt der Revolution, die durch ihren Aufstand im Dezember 1989 zum Fall des Kommunistischen Regimes wesentlich beigetragen hat. Temesvar wurde 1716 von den Habsburger nach Eroberung des Türkischen Heeres zur Garnisonsstadt und blieb es bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Die Altstadt ist dadurch geprägt durch Bauten des Jugendstiels und dem Wiener Barock, wie es Bernhard Fackelmann beim Rundgang durch die Innenstadt berichtete.


Das Gebäude wurde nach den Plänen der Architekten Laszlo Szekely und Mathias Hubert zwischen 1928 und 1929 mit Elementen des Barocks und des Jugendstiels erbaut. Zur Lloydzeile hin erhebt sich ein barocker Rundgiebel. Nach der Fertigstellung war das Gebäude Sitz der Schwäbischen Bank, später wurde hier die Pension Central betrieben. Zwischen 1975 und 1978 wurde es um ein neues Gebäude erweitert.



Der Lloyd mit der rumänischen Cadedrala







Piata Decebal und die Statue des Heiligen Nepomuk und der
Maria (volkstümlich Marienstatue, auch Pestsäule genannt)
ist ein barockes Denkmal.

Der Dom zu Temesvar



Der Domplatz ist der älteste Platz der Stadt Temesvar. Er liegt im alten Festungskern der Wehrmauern ist von barocken, meist pastellfarbenen Kirchen und Palais gesäumt, die zumeist im 18. und 19. Jahrhundert errichtet wurden. Der Name des Platzes geht auf den Beschluss der Volksversammlung der Banater Schwaben im Jahr 1919 zurück, in der 40.000 Teilnehmer für die Vereinigung ihrer Gebiete mit Rumänien abstimmten. (Was Ihnen 1945 trotzdem bei der rumänischen Regierung nicht genutzt hatte, wir wurden deportiert, enteignet und Staatenlos und alle bis zum Ende des kommunistischen Regimes als ehemalige Hitleristen bezeichnet, was Gründe zum Exodus fast aller Banater führte.)


Das Nikolaus-Lenau-Lyzeum ist ein deutschsprachiges Gymnasium. Namensgebend ist der aus dem nahen Lenauheim gebürtige Schriftsteller, Nikolaus Lenau, dessen Büste sich in der Vorhalle der Schule befindet. Die Banater Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Herta Müller aus Nizkydorf und Stefan Walter Hell Nobelpreisträger Chemie aus Sanktanna haben hier gelernt.

Die Adam-Müller-Guttenbrunn-Stiftung in Temesvar unterstützt die deutsche Minderheit und umfasst einen sozialen und einen kulturellen Bereich. Zwischen 1992 und 1994 wurde der Neubau der Adam-Müller-Guttenbrunn-Stiftung in Temesvar errichtet. Dieser wurde 1994 in Anwesenheit des damaligen Außenministers der Bundesrepublik Deutschland, Klaus Kinkel, feierlich eröffnet.

Beim Besuch im Banater Forum Temesvar besichtigte man das im Foyer ausgestellte und alles bekannte Gemälde des Malers Stefan Jäger, bekannt unter dem Namen „Einwanderungsbild“ von 1910.

B. Fackelmann informiert die Sanktmartiner über die Geschichte des Bildes „Die Einwanderung“ im Deutschen Forum.

B. Fackelmann, mit dem Präsidium und den Landesabgeordneten Gant, der auch Lenau Schüler und Direktor des Lenau Gymnasiums war, in einer Besprechung im Deutschen Forum.




In der „MIORITA“ Temesvar , bei ciorba de perişoare und sarmale.

Hermannstadt , Zentrum der Siebenbürgersachsen ist vermutlich 1147 errichtet und sind die ersten deutschen Siedler der Gegend. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1191 unter dem Namen praepositum Cibiniensem. Ab 1223 ist der lateinische Name „Villa Hermanni“ und ab 1241 die deutsche Entsprechung Hermannstorf bekannt.

Stadtführung durch Hermannstadt.














Forum Hotel in Hermannstadt.


Beim Abendessen im Hotel.












Und weiter geht’s nach Kronstadt.

Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet. Kronstadt war über Jahrhunderte neben Hermannstadt das kulturelle, geistige, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert auf Einladung des ungarischen Königs kamen.

Die Schwarze Kirche, Zentrum von Kronstadt

















An den Fogarascher Bergen vorbei über die neue Donaubrücke.



Über die drittgrößte Hängebrücke Europas nur noch 86 Km bis zum Donaudelta und 106 Km bis zum Schwarzen Meer.
TULCEA: Die im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. unter dem Namen Aigyssos erstmals erwähnt. Tulcea ist seit dem Altertum eine bedeutende Hafenstadt. Nach ihrer Eroberung durch die Römer im ersten Jahrhundert war sie Basis der römischen Nordost-Flotte. Im Jahr 1417 wurde die Stadt durch das Osmanische Reich erobert und in Hora Tepe, bzw. Toluca umbenannt. Am 11. (23.) März 1854 wurde Tulcea von der russischen Armee im Laufe des Krimkrieges erobert, die Truppen mussten die Stadt jedoch im Juni 1854 verlassen, um an den Kampfhandlungen auf der Halbinsel Krim teilzunehmen. Im Jahr 1860 erhielt der Ort als Bezirkshauptstadt den Rang einer Stadt. Nach dem Berliner Kongress von 1878 wurde Tulcea gemeinsam mit der Norddobrutscha Rumänien zugesprochen.


Unser Hotel Delta 4-Sterne direkt an der Donau.



Das Donaudelta befindet sich im Mündungsgebiet der Donau in das Schwarze Meer. Das Donaudelta stellt nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Delta Europas dar und umfasst ein Gebiet von 5800 km², wovon 72 % mit einer Fläche von 4178 km² unter Naturschutz stehen. Diese Fläche liegt zu 82,5 % im rumänischen Teil der Landschaft Dobrudscha sowie zu 17,5 % in der Ukraine. Das Donaudelta ist seit 1990 ein Biosphärenreservat.


Abfahrt ins Delta.






Pelikane


Ankunft im Fischrestaurant.


Fisch oder Hähnchen

















Der Letea -Wald befindet sich auf dem Areal der Gemeinde C.A. Rosetti im nordöstlichen Donaudelta, zwischen den Flussarmen Chilia und Sulina. Es ist der am nördlichsten gelegene subtropische Wald Europas und das älteste Naturreservat in Rumänien. Teile des Waldes stehen seit 1930 unter Naturschutz.







Mit dem „Safari-Auto“ unterwegs



Letea Wald, Letea Wildpferde und uralte Eichen








Kormorane
Bukarest ist die Hauptstadt Rumäniens. Sie ist mit etwas mehr als 2,2 Millionen Einwohnern (2024) die achtgrößte Stadt der EU. Bukarest wird in einer auf den 20. September 1459 datierten Urkunde erstmals erwähnt. Die Urkunde wurde von dem Woiwoden und Feldherrn Vlad Tepes, mit dem Beinamen Drăculea, ausgestellt. Das Osmanische Reich dehnte sich im 14. Jahrhundert von Kleinasien auf das Gebiet des heutigen Rumäniens aus. Bereits 1394 drang eine erste osmanische Armee über die Donau vor. Danach wurde das Fürstentum Walachei erstmals tributpflichtig. Nach dem Berliner Kongress wurde Rumänien im Jahr 1878 als unabhängig anerkannt. Mitte Dezember 1989 begann in Temesvar der Aufstand gegen Nicolae Ceaușescu. Dieser erreichte am 21. Dezember Bukarest, weil das Ceaușescu-Regime eine öffentliche Kundgebung vor das Zentralkomitee der Rumänischen Kommunistischen Partei bestellte, um ihren Rückhalt in der Bevölkerung nach den Unruhen in Timișoara zu präsentieren. Die staatlich organisierte Demonstration schlug jedoch ins Gegenteil um Securitatea-Truppen, Scharfschützen und mit Panzern ausgerüstete Armeeeinheiten richteten innerhalb eines Tages ein Massaker in der empörten Menschenmenge an. Es kam zu Bränden im ehemaligen königlichen Palast und in der Universitätsbibliothek. Einen Tag später, am 22. Dezember 1989, verkündete der staatliche Fernsehsender TVR Rumänien als befreit. Allein in Bukarest gab es rund 500 Tote. Nach dem Aufstand stellte sich heraus, dass in Bukarest einige Bunkersysteme und Tunnel bestehen, manche davon stammen aus dem Mittelalter. Seit 1. Januar 2007 ist Rumänien Mitglied in der EU.









Von diesem Balkon sprach Ceausescu das letzte Mal im Dezember 1989.



Durch Bukarest


Hanul Manuc Gasthof des Manuc ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Bukarest.
Der Gründer des Gasthofes, Manuc Bay, wurde 1769 in Ruse(Bulgarien) geboren. Er erhielt zurzeit Sultan Mustafas IV. den Titel Dragoman und Bey. 1808 wurde er zum „Bey der Moldau“ ernannt. Im Jahre 1806 siedelte sich Manuc in der Hauptstadt der Walachei an und ließ innerhalb von zwei Jahren den Gasthof errichten.

Mit Oies Hermine, die in der Nähe wohnt, vor der Gaststätte MANUC.


Biergarten im Hanul Manuc


Abendessen im Hanul Manuc













Kulturelles Programm









Der Parlamentspalast ist Sitz der Rumänischen Abgeordnetenkammer. Er war früher als „Haus des Volkes“ Casa Poporului bekannt. Der zentral gelegene Palast befindet sich am westlichen Ende des etwa drei Kilometer langen Bulevardul Unirii. Das Gebäude wurde von 1983 bis 1989 nach den Vorstellungen des diktatorisch regierenden rumänischen Staatspräsidenten Nicolae Ceausescu errichtet.
Nach der Rumänischen Revolution und der Hinrichtung Ceaușescus 1989 entbrannten Diskussionen um die weitere Nutzung des Bauwerkes. Im April 1991 fiel die Entscheidung, dass der Gebäudekomplex nicht abgerissen sondern in „Palast des Parlaments“ umbenannt wird. Nach weiteren Umbauten dient das Gebäude seit 1997 als Sitz der rumänischen Abgeordnetenkammer.












Târgu Jiu ist eine Stadt in der historischen Region Kleine Walachei. Der Ort wurde 1406 erstmals urkundlich erwähnt und besitzt seit 1597 Stadtrecht. Bekannt ist die Stadt durch die Skulpturen von Constantin Brancusi


Tor des Kusses und Tisch des Schweigens

Die endlose Säule ist eine Skulptur des Künstlers C. Brancusi. Sie ist Teil eines dreiteiligen Monumentalensembles in Targu Jiu, bestehend aus der „Säule der Unendlichkeit“, dem „Tor des Kusses“ und dem „Tisch des Schweigens“, die allesamt von Brâncuși entworfen und verwirklicht wurden. Die Säule, die am 27. Oktober 1938 eingeweiht wurde, ist 29,35 Meter hoch und besteht aus 16 überlappenden oktaedrischen Modulen. Die Säule hat am unteren und oberen Ende jeweils ein halbes Modul und steht auf einem fünf Meter tiefen Fundament.

ORSOVA-Als die katholische Kirche der „Unbefleckten Empfängnis Mariens“ , am 26. November 1976 geweiht wurde, erteilte der rumänische Staat eine Ausnahmegenehmigung, da im kommunistischen Rumänien zu dieser Zeit der Bau von Kirchen untersagt war. Der Sakralbau wurde vom Trustul de Constructii Timișoara nach den Bauplänen von unserem Matschamer Landsmann Hans Fackelmann errichtet.




ARAD wurde im Jahr 1331 in der Ungarischen Bilderchronik des Markus von Kalt zum ersten Mal erwähnt. 1552 eroberte ein osmanisches Heer die Arader Burg und richtete dabei große Zerstörungen an. Das Gebiet des ehemaligen Arader Komitats wurde in drei Sandschaks aufgeteilt, wobei jener von Arad die Stadt und weitere 113 Dörfer umfasste. In der Zeitspanne 1553 bis 1555 errichteten die Türken eine rechteckige Festung aus Backstein am nördlichen Maroschufer. Die Marosch wurde Grenzfluss. Im Jahre 1689 arbeitete Prinz Eugen von Savoyen die Pläne zum Wiederaufbau der ehemaligen türkischen Festung aus. Die Bauarbeiten der Arader Festung wurden von Johann Georg von Harruckern zwischen 1763 und 1783 geleitet. Der kaiserlichen Armee folgten deutsche Handwerker und Händler, die sich in der Nähe der Festung niederließen.



Das Hotel Forum Continental wurde 1969 unter dem Namen Astoria errichtet.




Arader Spezialitäten


Heimfahrt, Jause in Oberösterreich


Hungrige Reisende
Eine schöne Reise geht zu Ende. Weitere gemeinsame Reisen folgen noch hoffentlich.
Bernhard Fackelmann HOG Vorsitzender
Foto D. Gitzing und B. Fackelmann



300 Jahre Auswanderung unserer Vorfahren aus Franken
Liebe Landsleute,
die 300-jährige Feier am 22. Juni 2024 war mit Abstand das höchste Ereignis in der Geschichte unserer HOG. Wenn auch früher, bei einigen Heimattreffen, Zahl der Anwesende mehr waren, war das Ereignis, dass geschichtprächtihste und feierlichste seit dem Bestehen unserer HOG. Im
Focus war neben dem Gedenktag, das politische Thema und Anerkennung auf behördlicher Ebene unübertreffbar. Die Anwesenheit von über 40 Personen aus bayerischen Politikern, darunter fünf Mitglieder aus dem Bayerischen Landtag, drei Bürgermeister, Bezirks, Landräte, Stadträte und Verbänden der diversen Landsmannschaften zeigten das hohe Interesse an unserer Geschichte und historischen Ereignis. Es gibt wohl keine Banater Gemeinschaft, die sich annähernd mit denen der Sanktmartiner in der bekannten Form messen kann. Alle Persönlichkeiten haben, nicht nur in ihrer Festrede sondern auch in persönlichen Gesprächen mit uns darauf hingewiesen. Dass alle Orte, aus denen unsere Vorfahren vor 300 Jahren ausgewandert sind bekannt sind, dass alle in der Kirche, bei einer Hl. Messe, in der wir am 22. Juni an sie erinnerten, Mal da waren, das Rathaus, in dem unsere Vorfahren Ihre Verträge zur Auswanderung unterzeichnet haben und wir hier eine Ausstellung über die 300-jährige Geschichte Sanktmartins berichteten, ist und bleibt einmalig unter den 120 HOG‘s des Banates. Ganz zu schweigen, dass im Alten Rathaus, wo seit 1964 ein Museum eingerichtet ist, unsere Gedenktafel angebracht wurde, die an dem Tag und Jahr der Auswanderung unserer Vorfahren erinnert und bestimmt auch in hundert und mehr Jahren über unser Fest berichtet. Desgleichen ein Kreuz, geschnitten aus einem alten Balken unserer Heimatkirche, die hier in der katholischen Kirche „Maria im Rosenkranz“ den Besucher darauf hinweist. Mit Bewunderung und Anerkennung haben zwei Wochen lang die fränkischen Zeitungen darauf hingewiesen. Der Bayerische Rundfunk wird demnächst mit einer großen Reportage in Bayern 2 darüber berichten und nicht zuletzt hat das Bayerische Fernsehen in den Nachrichten zur besten Sendezeit unser Fest Bayern weit bekannt gemacht. Wer kann da noch mithalten. Wir Sanktmartiner sind auf dem Höhepunkt unseres Vereinslebens angekommen. Der Erfolg und die Anerkennung hat viele Gesichter, verbunden mit viel Arbeit des Vorstandes, mit viel Wissen und Bekanntheit unserer Arbeit in Süddeutschland, in den diversen Landsmannschaften und allen Parteien des bayerischen Landtages. Die Vorbereitungen des Festes begannen schon vor einem Jahr mit dem Besuch im Rathaus beim Bgm. Thorsten Wozniak, gefolgt von vielen Besuchen mit Stadträten, dem Kulturwerk der Stadt Gerolzhofen, mit Frau Glotzmann und Herrn Leubl die uns immer und überall zu Seite standen und Hilfe leisteten. Mehrere Besuche bei Getränke Wagner betreffend das große Zelt und Catering Firma Bausewein waren nötig, um alles reibungslos durchzusetzen. Enorme Kosten kamen auf uns zu die, ohne der großzügigen Unterstützung der bayerischen Regierung nicht zu überwältigen gewesen wären. Unser Dank geht an dem Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder der mit seiner Unterstützung, erst alles auf hohem Niveau möglich machte. Am 15. Juni 2024. eröffnete man die Ausstellung „300 Jahre Auswanderung unserer Vorfahren, wie in unserer Homepage schon berichtet. Der große Erfolg der Ausstellung veranlasste die Kulturreferentin der Stadt Gerolzhofen Beate Glotzmann mit einer Bitte an den Sanktmartiner Vorstand, auch am Vorabend des Festen den 21. Juni eine weiter Eröffnung der Ausstellung im Alten Rathaus zu organisieren. Um 19.00 Uhr versammelten sich Persönlichkeiten der Stadt, aus Politik, Verbänden, BdV und viele Sanktmartiner die schon am Vorabend des Festes angekommen waren. Vor dem Grußwort des HOG Vorsitzenden Bernhard Fackelmann, wurde der Empfang vom Künstler Bernt Eichmüller mit einem musikalischen Auftakt eröffnet. Fackelmann führte in seiner Rede durch die 300-jährige Geschichte Sanktmartins und wies auf die Ausstellungsplakate hin. Bgm. Wozniak und BdV Landesvorsitzender Knauer bedankten sich für die Einladung, berichteten über die Ausstellung mit den Worten, dass die Samatimer hier was einmaliges organisierten, dass selbst in der Stadt nur schwer und annähernd zu toppen wäre. Nach den Reden gab es Stehempfang. Johann Hubert hatte aus unserem Heimatort Schafskäse (cas), Paradeis und Paprika mitgebracht, diverse Schinken und natürlich Kleingebäck, die alle Mitglieder des Vorstandes gebacken haben. Mit viel Lob und Anerkennung, bis in den späten Abend, endete die Führung der Ausstellung.
Ab 9 Uhr am 22. Juni trafen immer mehr Gäste vor dem Festzelt ein. Um 10 Uhr begann der Trachtenumzug mit dem musikalischen Auftakt der Original Banater Dorfmusikanten/München unter der Leitung von Walter Prinz, gefolgt von den Fahnenabordnungen: Mülek Bernhard, Leiser Anton, Prohammer Adam, Baumann Josef und Leib Josef, an der Spitze die Kindergruppe in Tracht mit der Aufschrift „Die Samatimer HOG“. Es folgten der Vorsitzende Bernhard Fackelmann mit Ehefrau Juliane, 1. Bgm. Thorsten Wozniak, Stadträte, Landes- und Bezirksräte, Gäste vom BdV und Rumänischen Generalkonsulat München, Vorsitzende aus den Landsmannschaften, weitere Trachtenpaare, darunter Fam. Lustig, Hubert und Mülleck mit Kränzen zum Gedenken und Niederlegung in der Kirche und vorm Altem Rathaus und hunderte Sanktmartiner Landsleuten. Vor der Kath. Kirche wurde der Trachtenumzug vom Pfarrer Mai und Heimatpfarrer Possmayer begrüßt. Ein Ministrand trug das geschnitzte Kreuz aus dem Balken unserer Heimatkirche, als Zeichen unserer Anerkennung und Verbundenheit Sanktmartins zu Geroldshofen. In seiner Rede vor Beginn der Hl. Messe, erläutert der HOG-Vorsitzende Bernhard Fackelmann über den Grund der Auswanderung und den Verlauf der Auswanderung unserer Vorfahren. „Der Geist unserer Ausgewanderten Vorfahren schwebt über uns, man muss die Augen nur für einem Moment schließen dann können wir sie spüren“ so Fackelmann. „Wir Sanktmartiner sind strenggläubige Katholiken, deshalb glauben wir an den Tod, die Auferstehung und das ewige Leben und weil es so ist, schauen alle unsere Verstorbenen Sanktmartiner heute, in diesem Moment, auf uns herab. Sie freuen sich, dass wir ihnen gedenken, sie freuen sich, dass wir sie nicht vergessen haben“.
Beeindruckend wehrend der Hl. Messe war der Gerolzhöfer Chor, die Orgelbegleitung und insbesondere die Blaskapelle der Banater Schwaben München. Das Kreuz aus Sanktmartin findet seinen Platz in der Kirche, als Erinnerung der Auswanderung und Verbundenheit beider Orte. Franz und Annemarie Mülleck legten, als Erinnerung an unseren Vorfahren, einen Kranz vor dem Altar nieder.
Nach der Hl.Messe zog der Trachtenumzug über dem Marktplatz zum Alten Rathaus, wo die Gedenktafel vom Heimatpfarrer Adam Possmayer feierlich eingeweiht wurde. Vor dem Alten Rathaus trugen sich Bernard Fackelmann, 1. Bgm. Thorsten Wozniak, die Vertreterin des bayerischen Ministerpräsidenten, Frau Dr. Petra Loibl, so wie alle Ehrengäste, ins „Goldene Buch“ der Stadt ein. Zum Schluss spielten die Original Banater Dorfmusikanten, zu Ehren aller Verstorbenen Sanktmartiner das Lied: “Ich hatte einen Kameraden“. Brigitte/Waldemar Lustig und Monika/Johann Hubert legten, wehrend des Liedes, zwei Kränze zur Erinnerung an alle Verstorbenen Sanktmartiner vor dem Rathaus nieder. Nach der Kranzniederlegung geht es weiter zum Festzelt wo der Große Festakt nach Einzug der Fahnen und Trachtenträger im vollen Saal beginnt. Bernhard Fackelmann, Vorsitzender der Samatimer HOG begrüßt alle Gäste, Sanktmartiner, Ehrengäste der Stadt Gerolzhofen, Politiker diverser Parteien aus dem Landtag so wie die Gäste aus Elek, den Vorsitzenden Joschi Ament, die Bürgermeisterin aus Elek Frau A. Keczkes mit Ehemann aus Ungarn, den Landesvorsitzenden der Banater Schwaben/Bayern Harald Schlapansky, die Gäste aus dem Kulturwerk der Banater Schwaben Michael Nusser-Referent, Michaela Weiler-Assistentin und Luise Frank, stellvertretende Vorsitzende des Kulturwerkes mit Ehemann. Es folgen die Grußworte vom: 1. Bgm. Thorsten Wozniak aus Gerolzhofen gefolgt vom Grußwort von Dr. Petra Loibl MdL/CSU Aussiedlerbeauftragte des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und der Bayerischen Staatsregierung, Christian Knauer Landesvorsitzendes BdV Bayern, Josef Zellmeier, MdL/CSU Vorsitzender im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzen, Volkmar Halbleib MdL/SPD Stev. Fraktionsvorsitzender SPD, Paul Knoblach MdL/Bündnis 90 Die Grünen und Miheia-Malina Diculescu-Blebea, General Konsul Rumänien in München. Alle Redner bedankten sich für die Einladung zu so einem einmaligen Fest, lobten in höchsten Tönen die Arbeit des Vorsitzenden Fackelmann und des Vorstandes und wiesen auf die einmalige Veranstaltung hin. Zwischen den Festreden präsentierte die Trachten- Jugendgruppe aus Augsburg/Würzburg ein wunderschönes Programm von Banater Tänzen unter der Leitung von Ramona Sobotta die sich viel Mühe gab diesen Tag auch volklorisch in den schönsten Ramen zu präsentieren. Zum Schluss wurde Frau Hannelore Hippeli, die uns von Anfang an, seit 2012 bei all unseren Festen in Gerolzhofen unterstützt hat, mit der Ehrenurkunde und Ehrenmedaile der Sanktmartiner HOG ausgezeichnet. Der Festakt endet mit der Banater- und Bayerischen Hymne.
Nach dem Festakt lud der Vorstand alle zum Mittagessen ein. Die Metzgerei Bausewein hat ihr Bestes gegeben. Alle waren des höchsten Lobes, das Gleiche auch beim Abendessen.
Ab 19 Uhr lädt die Gruppe “Walter Rieger & Band“ zum Tanzen ein. Bis in den frühen Morgenstunden war die Tanzfläche andauernd belegt und die Stimmung bombastisch.
Der Vorstand möchte sich bei allen die zum Gelingen dieses Gedenktages beigetragen haben, für ihre Hilfe und Beistand herzlich bedanken. Unser Dank geht an alle Trachtenpaare, die durch Ihre Anwesenheit die Augenweide wie Blumen in einem Kornfeld bildeten, an alle die durch ihr Kommen zur Bereicherung des Festes und Stärkung unserer Gemeinschaft mitgeholfen haben. Der Vorsitzende Bernhard Fackelmann bedankt sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die großartige Leistung jedes Einzelnen, die durch ihren Einsatz zum großen Erfolg dieses Festes beigetragen haben. Ihr habt weder Kosten, Zeit und harte Arbeit gemieden, den Zusammenhalt gestärkt, den Sanktmartiner Stolz erweitert, der dazu führte was eine Gemeinschaft ausmacht. Mir sei Samatimer,- mir sei mir.
Bernhard Fackelmann
Vorsitzender der Samatimer HOG
Bilder vom Fest
Ausstellung Freitag, 21. Juni 2024 im Alten Rathau


Musikalischer Eröffnungsakt mit B. Eichmüller










Festakt 22.Juni 2024

Das Zelt

































































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Photos Dieter Gitzing, Josef Fackelmann und Peter Kempf.







