Freitag, der 23. April 2021
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Sanktmartiner Ostereier Galerie 2021

Schon seit frühester Zeit wird dem Ei eine besondere Symbolkraft zugewiesen. Das Ei galt in den antiken Kulturen und Religionen als ein Symbol für die Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. Seit dem 10. Jahrhundert war es unter den koptischen Christen Brauch, sich zum Osterfest gegenseitig Eier zu schenken. Das klassische Osterei oder Pasch-Ei schenkte man traditionell am Ostermorgen als Zeichen der Auferstehung. Der Name »Osterei« fand erstmals im Jahr 1615 bei einem Straßburger Handwerksmeister Erwähnung und 1617 berichtet ein E. Puteanus in seinem Werk von beschrifteten, bemalten und geätzten Ostereiern. Am Morgen des Ostersonntages suchen die Kinder die Nester des Osterhasen. In aller Früh hatten die Eltern die am Vortag gekochten und bunt bemalten Eier versteckt. Nun konnten sie voller Freude den Kindern bei der Suche zusehen. Ostermontag war für alle jugendlichen „spritzn geh“. Jeder Junge Mann vom Gernegroß bis zum Erwachsenen ging zu Bekannten und Verwanden um mit einem Fläschchen kölnisch Wasser alle weiblichen Insassen des Hauses zu bespritzen damit sie das ganze Jahr gut duften. Als Belohnung bekam er ein oder mehrere Ostereier. Am Nachmittag trafen sich alle im
Zentrum des Dorfes zum Eierpexen. In Sanktmartin war es Tradition ein Ei auf die Erde zu legen und der Herausforderer zählte vom Ei Rückwerts drei seiner Schuhgrößen. Hier zog er auf der Erde einen Strich und begann mit einem Geldstück das Ei zu treffen. Blieb das Geldstück nicht stecken oder verfehlte es sogar das Ei, musste er als Strafe 25 Bani bezahlen und wiederholte so den erneuten Wurf. Jeder Fehlstart kostete 25 Bani und so manches Ei kostete manchen das Vielfache seines Wertes. Angehakte Eier verloren bei jedem Aufprall den Wert von 5 Bani. Umgekehrt ging der Eigentümer des Eies leer aus, wenn der Herausforderer schon das erste Mal das Geldstück fest in das Ei schlug. So manche Träne floss, wenn dies geschah. So wechselten Eier und Geld ihren Besitzer den ganzen Nachmittag und es war ein aufregendes Specktakel für alle. Das die Samatimer wunderschöne Ostereier färben, zeigen die nächsten Seiten von eingegangenen Bilder unserer Landsleute. Wir freuen uns, dass spontan so viele Bilder zur Verfügung gestellt wurden. Der Vorstand bedankt sich bei allen mit einem herzlichen Vergeltsgott. Es zeigt, dass die Gemeinschaft und Unterstützung in der HOG hochgehalten wird.

Bernhard Fackelmann
Vorsitzender der Samatimer HOG.

Anna Albert-Lustig -Bietigheim.

Anna Albert-Lustig -Bietigheim.

Anna Albert-Lustig -Bietigheim.

Bärbel Kilian-Franz Gersthofen.

Anna Hack-Baumann- München.

Eva Schneider-Braun; Langenau.

Gabi Buchert-München.

Eva Hubert-Stöckl-Kaufering.

Maria Stark-Faludi-Ulm.

Waltraut Lapadusch-Kempf-Bietigheim.

Dr. Karoline Fackelmann-Lienbacher-München.

Juliane Schwerthöffer-Fackelmann-München.

Hedwig Engelhardt-Karl-Meitingen.

Maria/Peter Wilhelm Kempf- Bad Nauheim.

Anna Stöckl-Messer- München.

Anna Maria Lustig- Mülleck- Bietigheim.

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Maria Săndulescu-Müller- Offenburg.

Anna Kilian-Rieger Aschaffenburg.

Monika Maria Steiner-Rieger -Augsburg.


Anna-Lustig Stark/Franz Stark- Neu-Ulm.

Rieger Gerlinde/Fredy-Aschaffenburg.

Sophia Jung -Hebertshausen.