Samstag, der 18. September 2021
Die Sanktmartiner Logo

 

Logo
Schriftgröße:

Liebe Landsleute,

die Friedhofskapelle in unserem Heimatfriedhof ist eine Gedenkstätte für alle Verstorbenen Sanktmartiner im Ersten Weltkrieg, deren Gebeine von Italien bis Galizien und in der Ukraine verstreut liegen.
Nach den Schäden der Winterstürme hat der Samatimer Vorstand beschlossen die Kapelle zu renovieren und im alten Zustand herzurichten. Die Friedhofskapelle ist nicht Eigentum der kath. Kirche und auch nicht der Gemeinde Matscha. Sie ist Eigentum des damaligen Richters Adam Possmayer und dessen Nachkommen, der sie 1929 zu Ehren der Verstorbenen im Ersten Weltkrieg errichten ließ. Es ist von unser aller Interesse, diese Gedenkstätte in Ehren zu halten, für alle unserer im Krieg gefallenen Urgroß- und Großväter.
Die Kapelle wurde, laut veröffentlichtem Angebot, komplett neu renoviert. Auch die Eingangstür ist in einem desolaten Zustand, ebenso das Innere der Kapelle, die leider seit Jahren als Abstellkammer des Friedhofswärters benutzt wurde. Dank einer großzügigen Spende der Nachfahren von Adam Possmayer, Familie Braun aus Göppingen, wird eine neue Tür und das Innere der Kapelle wieder im Vorzustand hergerichtet. Auch eine Tabelle, mit den Verstorbenen Sanktmartiner und Matschamer des zweiten Weltkriegs und Russlanddeportierten, planen wir zu erstellen und in der Kapelle einzurichten.
Im Zuge der 300 Jahrfeier in Sanktmartin, werden wir diese Namen und die Kapelle neu einweihen. Freuen wir uns auf eine neu renovierte Kapelle, die hoffentlich noch lange als Gedenkstätte dastehen wird. Anbei Bilder der renovierten Kapelle und aktuelle Bilder vom Heimatfriedhof.

Bernhard Fackelmann
Im Auftrag der Samatimer HOG.

 

Vorher und nachher.

Vorher und nachher.

Vorher und nachher.