Dienstag, der 19. März 2019
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Tagung der Banater Schwaben in Frankenthal

 

Am 12. und 13. März 2016 fand die jährliche Tagung der Vorsitzenden der Landes-Kreisverbände und der Heimatortsgemeinschaften der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Frankenthal statt. Bei der diesjährigen Tagung stellte der Vorsitzende der Samatimer HOG Bernhard Fackelmann die Geschichte unseres Heimatortes vor.

Die Tagung begann mit der Begrüßung der Gäste durch den Bundesvorsitzenden Peter-Dietmar Leber. Nach dem Grußwort des Bürgermeisters aus Frankenthal ,Martin Hebich, präsentierte der Deutsche Konsul aus Temesvar, Rolf Maruhn, Aktivitäten des Konsulats im Banat .

Frankenthaler Chor

Am Sonntag den 13. März, traf sich der gesamte Vorstand der Samatimer HOG in der Donauschwabenhalle um unsere Kirchweih- und Alttracht zu präsentieren.

Nach dem Einzug der Samatimer Trachten präsentierte Bernhard Fackelmann , über Power Point , die Geschichte Sanktmartins von der Einwanderung bis heute, sowie die Verbindungen unseres Heimatortes zu den Heimatgebieten unserer Vorfahren und unsere Feste in Geroldshofen. Die Banater Vertreter der 140 Gemeinden erfuhren die Geschichte unseres Dorfes , die einmalig im Banat ist und von keinen anderen Dorf vorzuweisen ist. Die Präsentation von Bernhard Fackelmann, die mit Humor und Leidenschaft vorgeführt wurde, begeisterte alle Zuhörer. Belohnt wurde er mit viel Beifall und Lobensworte und auch für die Präsenz des ganzen Vorstandes in Tracht.

Gleich nach der Begrüßung der Gäste und Vorstellung unseres Vorstandes, wies Bernhard Fackelmann darauf hin, dass wir Sanktmartiner anders sind. Wir kamen nicht aus den Ursprungsgebieten der Banater Schwaben sondern aus Franken. Wir Sanktmartiner reden nicht schwäbisch sondern Mainfränkisch. Warum das so ist hat einen Grund. Er erzählte den Banatern eine Bibelgeschichte: Unser Herrgott schuf die Erde in sechs Tagen und am siebenten ruhte er. Doch am Abend des sechsten Tages rief er alle Banater zusammen; die Hatzfelder, die von Großsanktnikolaus, Liebling, aus Mercydorf, Sanktanna und unsere Sanktmartiner. Er teilte allen einen Dialekt aus, hörte zu wie alle redeten und freute sich. Da bemerkte er, die Sanktmartiner waren sehr traurig. Er fragte sie warum, sie seien doch so ein lustiges Völkchen? Da sagten die Sanktmartiner zu Ihm: Lieber Herrgott, wir sind traurig denn Du hast vergessen auch uns einen Dialekt zu geben. Der Herrgott dachte eine Sekunde nach und sprach: “Dass regeln wir sofort, von nun an spricht Ihr Sanktmartiner meinen Dialekt“.

                                                                                                                        

                                                                                      Fotos: Josef Fackelmann

 

Bernhard Fackelmann

HOG Vorsitzender