Dienstag, der 21. Mai 2019
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Kulturtage  der Banater Schwaben 2013

Die Kulturtage der Banater Schwaben in Bayern fanden dieses Jahr in Landshut vom 26. April bis 11. Mai statt. Am 26. April um 19.00 Uhr begannen die Kulturtage mit einer Autorenlesung im Clubzimmer des Bernlochner Restaurants. Autor Johann  Lippet, geboren 1951 in Wels/Österreich, seine Eltern waren auf der Flucht, kehrten aber später in das  Heimatdorf  seines Vaters Wiseschdia bei Großsanktnikolaus  zurück, las  aus seinem neuen Roman „Bruchstücke aus erster und zweiter Hand“. Der Inhalt erzählt vom Besuch eines in Deutschland geborenen Banater Schwaben der nur von seiner Mutter das frühere Leben im Banat kennt. In der Heimat seiner Mutter lernt er einen alten Mann, Freund seines Großvaters  kennen, der Ihn in das einfache Leben und Arbeiten der Banater einführt. Die Beschreibung  dieses Lebens und Arbeitens ist so detailliert, dass  Sie uns an das  Leben in unserer Heimat erinnert.  Auch hier gibt’s, wie in Sanktmartin, ein Pferd mit Namen „Nonius“ und eine  Kuh mit dem Namen „Rosa“, nu der kleine Hund hieß nicht „Tschutschela“. Das Buch kann bei der Landsmannschaft der Banater Schwaben in München zu einem Preis von 15.- Euro bestellt werden.

 

Freitag  den 10. Mai um 15.00 Uhr wurde im Rathausfoyer eine Vernissage „Das Banat, eine Reise nach Europa“ ausgestellt. Eröffnet  und erläutert wurde diese Ausstellung  von Dr. Swantje Vollmann, Kulturreferentin am Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm.

 

3. Bürgermeister: Gerd Steinberger, Stadträte, Landes-  und Kreisverband der Banater Schwaben hören aufmerksam zu.

Am Mahnmal “Wieder das Vergessen“  fand danach eine Kranzniederlegung  statt. Der Banater Künstler Andreas Kirchner schuf dieses Denkmal anlässlich der 11. Kultur- und Heimattage der Banater Schwaben in Bayern im Jahre 2001. Es thematisiert die Zwangsarbeit und Deportation der B.S. nach dem zweiten Weltkrieg.

 

Kreisverband, Landesverband und Pfarrer bei der Kranzniederlegung

 Am Abend des gleichen Tages, um 19.30 Uhr, hat ein Konzert in der Heilig-Kreuz-Kirche stattgefunden. Die „Donauschwäbische Singgruppe Landshut“, unter der Leitung von Reinhard Scherer, brachte bekannte Lieder aus dem Banat. Blas- und Streichmusik wurden von den beiden Töchtern von Reinhard Scherer gespielt und drei lustige Gedichte wurden von Hilde Grimm vorgetragen.

 

Schon nach den ersten Liedern des Chores, waren alle Zuhörer von der Qualität gesungener Stücke angenehm Überrascht. Am Ende der Vorstellung  gab es „Standing  Ovation“ und alle waren der Meinung, dass war einer der Besten wenn nicht der Beste Schwäbische Chor.

Der Höhepunkt der Kultur- und Heimattage war der traditionelle Trachtenumzug, der am Samstag  den 11. Mai ab 15.00 Uhr stattfand. Um 14.45 Uhr trafen sich die Trachtenpaare um beim Empfang im Rathaus teilzunehmen.

Los geht’s…

 

Unter den vielen Trachten des Banat’s auch die Sanktmartiner und Münchner Trachtengruppe.

 Ingolstädter Fahnenträger und Landshuter Blaskapelle.

 

Bunt und schön diese Trachten.

 

Guttenbrunner und Uivarer.


 
An den grünen Isarkanal vorbei….



…zum Rathaus

 

 

Vom Ländtor bis zum Rathaus reichte der Festzug.

Vor dem Alten Rathaus erwartete Oberbürgermeister der Stadt Landshut Hans Rampf und seine Stadträte die Trachtenträger.



Tanz der Trachtenträger vor dem Rathausplatz

 

 Wehrend auf dem Marktplatz noch getanzt wurde, empfang OB. Hans Rampf  einige Ehrengäste im Rathaus.

     

Der OB. Hans Rampf im Gespräch

                                             

Land- und Bundesvorsitzender, Peter-Dietmar Leber, überreicht dem OB das Buch „Dörfer und Städte im Banat“.

Im Foyer des Rathauses begannen danach die Festreden. Peter-Dietmar Leber erinnerte an die Charta der Heimatvertriebenen wo es noch geheißen hat: „Den Mensch mit Zwang von seiner Heimat zu trennen, bedeutet, ihn im Geiste zu töten“.  Heute kann man sagen: “Wir haben uns eine Heimat im Geiste, eine Heimat im Herzen, in unserem Brauchtum und in unserer Kultur bewahrt“. Dieses kulturelle Erbe müsse erhalten und an die jeweilige nächste Generation weitergegeben werden.

 Die Rede des OB Hans Rampf.

 

Die Rede des Andreas Lorenz MdL Bayern (CSU)

 

Rede der Stadträtin und Landtagsabgeordnete Jutta Wittmann (Freie Wähler)

 

 …mir sei so mied..

 

…und weiter geht’s in die Kath. Kirche Sankt Martin

..,Oh weh is nuch weit?

..die Sunna kummt a raus.

..wu is denn endlich die Kirich frogt die Guttenbrunner Braut mit Ihrem goldenen Kranz.

 

..-jetzt kummt schu , mir sei die Letzti, sogt Erwin Meterle, Fahnen und Vorsitzender der Uivarer.

 ..hot’s Ena gfoln Herr Oberbürgermeister? fragt Peter Krier.

 

..unter uns  gsogt, wie pu der Landshuter Hochzeit, antwortet der OB Hans Rampf.

..Gott sei Tonk, der Pfoara is schu to.

 

..no hater gsiehn, soweit war`s gar net, sagt der Kreisvorsitzende Hans Szeghedi aus Landshut

                                            
                                 Kirchenchor  und Kranzweihung für das Denkmal der Vertriebenen

Pfarrer Francescu aus Biled leitet die Hl. Messe

..scheen habt’r gstann sagt Dietmar Kirschenheuter ganz rechts Vorsitzender der BS Augsburg

..Schee woas.

 

Auszug aus der Kirche.

Am Abend trafen sich alle in den Bernlochner Sälen zum Tanzen. Es spielten die „Romantikas“  .

Auf Wiedersehen 2015!      

 

München  16. Mai 2013

Im Auftrag

Kultutgemeinschaft „diesamatimer“