Montag, der 18. März 2019
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Sanktmartiner Kirchenfahne der Vereine wiederentdeckt

 Die Kulturgemeinschaft  „diesamatimer“ hat Teile der einstigen Kirchenfahne der Sanktmartiner Vereine von einer Person, die nicht genannt werden will, erworben. Die Fahne wurde am 03. September 1931 eingeweiht. Fahnenmutter war Elisabeth Possmayer geb. Messer (11.01. 1889-25.04 1964 in Rastatt) ihr Ehegatte Adam Possmayer (21.09.1881-23.10.1963 in Rastatt) Urgroßelter von Rosemarie Braun und Franz Braun(Possmayer Franzi) aus Göppingen, Elisabeth, Georg und Maria Ossmann, so wie Annemarie und Adam Endres aus New York.

Links oben, neben dem „Himmel“, steht die Kirchenfahne  der Vereine. Beim Besuch unseres damaligen Bischofes Dr. Augustin Pacha umrahmt vom Kirchenvorstand, Kirchenchor, Blasmusik, Fraublsmadli, getrennt Männer und Frauen, alle in Sanktmartiner Tracht.

Im Zentrum der Gemeinde befindet sich das Wappen des Bischofes, umrahmt von Blumengirlanden, die auf den Besuch des Bischofes Dr. Augustin Pache warten. Links hoch aufgeragt zeigt sich das neue Gotteshaus mit seinem neoklassischen Turm, damals noch mit Weltkugel und Kreuz das beim Einzug der russischen Armee, September 1944, durch einen Kanonenschuss zerstört und nicht mehr im Originalzustand errichtet wurde.

Der Stoff der Kirchenfahne der Vereine ist wahrscheinlich zerstört worden, übriggeblieben sind die Fahnenstange mit Globus und Kreuz und die Wappen an der Stange. Aber gerade diese Wappen sind geschichtlich das wertvollste an dieser Fahne.

Die Wappen aus Messing, in Form eines Schildes, sind in drei Reihen von Oben nach Unten in Nagelform angebracht.

1. Dr. Augustin Pacha Bischof: Ganz Oben in der Mitte wird der Stock von dem in Zink gegossen Wappen des Temesvarer Bischofes gekrönt.

                                


Hohe Geistlichkeit und Notable: Sanktmartin der 1930-er Jahre? Letzte Reihe, 2. von rechts: Schuldirektor Josef Ruck (1891-1946)

Augustin Pacha wurde als zwölftes von insgesamt dreizehn Kindern des Schuhmachers Marian Pacha und von Elisabeth, geb. Halsdorfer, in Moritzfeld am 26. Nov.1870 geboren. Am 12. August 1893 empfing er vom Tschanader Bischof Alexander II. Cserneki es Tarkeöi Dessewffy in der Domkirche  in Temesvar die Priesterweihe. Von 1896-1898 war er Beichtvater und Prediger in Bukarest und Braila. 1900 wurde er Sekretär des Bischofs von Csanad. 1906 erhielt er vom Papst den Orden „Für Kirche und Papst“. Am 5.Juni 1930 wurde vom Papst Pius XI. beschlossen, die Tschanat Temesvarer Administratur zu einem Bistum zu erheben. Am 16. Oktober 1930 wurde Augustin Pacha zum Bischof der Temesvarer Diözese ernannt, und am 29. November in der Domkirche zu Temesvar eingeweiht. Im gleichen Jahr ernannte der rumänische König Augustin, Pacha zum Großoffizier des Rumänischen Kronenordens. Von 1939 bis 1944 war er Senator im Bukarester Senat. Nach 1947 verlor die römisch-katholische Kirche ihre rechtliche Grundlage, Geistliche wurden verhaftet Besitzungen enteignet und Organisationen verboten. Am 18.Juli 1950 wurde A. Pacha verhaftet und ins Gefängnis nach Sighet gebracht. Später brachte man ihn ins Bukarester Untersuchungsgefängnis des Innenministeriums. Es begann ein Schauprozess, der vom 10. bis 17. September 1951 vor einem Militärtribunal in Bukarest stattfand und ihn daraufhin verurteilte. A. Pacha wurde der Spionage für den Vatikan beschuldigt. Gleichzeitig wurde ihm vorgeworfen, tatenlos den wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten und deren Übernahme der konfessionellen, katholischen Schulen des Banats hingenommen zu haben.  1954 fast blind und schwer krank wurde er entlassen und lebte bis zu seinem Tod am 04. November 1954 in Temesvar wo er in der Krypta des Domes beigesetzt wurde.

Am 03.September 1931 weilte Bischof Augustin Pacha bei den Festivitäten der Einweihung der Kirchenfahne in Sanktmartin. Weitere Besuche in Sanktmartin folgten.



Bestätigung zur Heirat mit der Unterschrift und Siegel von Bischof A. Pacha

Türner Eva geb. am 22.02 1915, heiratete Renner Anton, geb.12.12 1908, am 26. April 1932,da sie noch minderjährig war, bekam sie von Bischof Dr. A. Pacha eine Bestätigung zur Heirat am 14. April 1932.

Einladung von Sanktmartiner zum Hochschulkurs als Dr. A. Pacha noch Apostolischer Administrator war.


Der Besuch Bischof Dr. Augustin Pacha in Sanktmartin November 1938

 

Der Bischoff kam aus Arad mit einem Auto an.

„Lasset die Kinder zu mir kommen“ - Bischof A. Pacha in Sanktmartin.

Was der Bischof den Sanktmartiner Buben wohl erzählt?

Am steinernen Kreuz vor dem Kircheneingang.

Lehrer und Schulklassen.

Die Blumen sind bereit für den Bischof

Ein Gedicht und der Dank des Bischofes

Alle wollen dem Bischof sehen.

..und alle sind beeindruckt

Beeindruckt sind auch die Erwachsenen.

  

        Willkommensgrüße                                                              und Gespräche

 

Pfarrer und Kirchenrat

Am nächsten Tag bei der Prozession.

Vom Pfarrhaus zur Kirche. Im Hintergrund das Pfarrhaus; Mitte oben, hinter dem Bretterzaun der Jahrhunderte alte Maulbeerbaum im Pfarrgarten. Laut einer Sanktmartiner Orts Sage, wurde er von einem türkischen Pascha eingepflanzt, da ihm das Mittagessen so vorzüglich an diesem Platz gemundet hatte. Ein Maulbeerbaum kann bis Tausend Jahre alt werden und nach dem Umfang unseres Maulbeerbaumes zu schätzen, war dieser gewiss einige Jahrhunderte. Im Jahre 1938 bei Aufnahme dieser Bilder stand er noch in voller Pracht da. Später wurden die beiden Stämme mit einem Eisenreifen festgehalten, doch auch dieser brach auseinander und der Baum wurde in den 70ger Jahren gefällt. Ein Teil des Stammes hätte man als Andenken aufbewahren können und daraus ein Kreuz schnitzen können, das als ältester lebendiger Teil unseres Dorfes seinen ehrwürdigen Platz in unserer Heimatkirche gefunden hätte. Leider war unser Interesse an das geschichtliche Bewusstsein unseres Dorfes von geringer Bedeutung und die Lehrer unserer Schule hatten andere patriotische Aufgaben, wodurch die Heimatkunde auf der Strecke blieb. Deutsche Ortsgeschichte war den rumänisch, kommunistischen Regime ein Dorn im Auge, Deutsch-Banater Geschichte passte nicht in ihr Konzept.

  




Kinder und Jugendliche bei der Prozession und immer wieder der alte Maulbeerbaum.

Frauen mit Gebetbücher

Kinder und Erwachsene vor dem Kircheneingang. Im Hintergrund das Geschäftshaus der Konsumgenossenschaft von Martin Kaupert, nachher das „Buffet“ der Gemeinde.



Ministranten

    
Warten auf dem Bischof

 

Nepomuk Kapelle                      und                               Vorbeten



        
Unterm “Himmel“ Bischof A. Pacha und dahinter Bürgermeister Johann Stark

Vor dem Kircheneingang



Kircheingang mit Blumengirlanden

Fürbitte des Bischofes vor der Eingangstür.

 

In der Kirche Hinten rechts waren in den 30gern noch keine Bänke, deshalb las man die Führbitte gleich beim Kircheneingang. Kirchenleuchter aus Messing und die Wandmalereien  wie sie vor der Neurenovierung der Kirche Ende der 60ger Jahren war.

  

Bei der Hl. Messe.

  

In den 30gern stand der Altar des Hl. Antonius noch links und die “Maria Lourdes“ rechts.

                   Kirchweih mit dem Bischof

  

Kirchweihmadl der 30ger waren noch in der Tracht der Sanktmartiner Frauen. Erst durch die Schwabenbälle in Arad und Temesvar zeigte man, beeindruckt von den schönen Banater Kirchweihtrachten, auch bei den dort vertretenden Sanktmartinern unsere neue Tracht wie wir sie heute noch kennen. Die Burschen hatten, neben Stiefeln mit Stiefelhose, noch das „Leiwla“ mit langen Ärmeln an und nicht wie heute das auch zum ersten Mal getragene „Unterleiwla“ wie sie auf den Arader Schwabenball zu sehen waren. Auch das war eine Anpassung an die „Neue Zeit“. Der Hut der Burschen war noch geschmückt mit einem hohen Blütenkranz, der weit über die Huthöhe hinausreichte, so wie es noch in vielen Banater Dörfer auch heute noch zu sehen ist. Auch wenn  das  „zurückführen zu den Wurzeln unserer Eltern und Großeltern“ was die Trachten betrifft, nicht mehr möglich ist, so wäre es trotzdem schön, wenn die Männer ihre Hüte beim nächsten Kirchweihfest so geschmückt tragen würden wie sie einst unsere Eltern und Großeltern trugen.

Am Ende die Blaskapelle „Minich“

Gegenüber der Kirche, auf dem freien Platz, fand die Versteigerung des Kirchweihstraußes statt.

Zum ersten und zweiten Mal….der Bischof hört zu.

Wie oben gezeigt, links neben dem Kirchweihstrauß hält die neue Kirchweihmode schon „Einzug“. Erste Kirchweihstraußträger : Michael Braun und Barbara Fackelmann, Eltern von Franz und Rosemarie Braun.

Oben rechts „Das Ringelspiel“

Oben links „Die Schatras mit Lebkuchen und Halawitschka“



2. Dr. Adam Hollo-Holzinger Dechant; Zur Linken des Bischofes, in Zink, das Wappen unseres damaligen Pfarrers.

      

Das Wappen unseres Heimatpfarrers A. Hollo-Holzinger/Erstkomunion 1928 mit A. Pacha, damals noch Administrator.

Dr. Adam Hollo-Holzinger wurde am 24. Januar 1873 in der Banater Heidegemeinde Ostern geboren. Nach dem Gymnasium in Großsanktnikolaus studierte er von 1891-1895 Theologie in Temesvar, wo er am 28. September 1885 zum Priester geweiht wurde. Von da an blieb er bis 1899 Kaplan in Tschakowa und in der Temesvarer Festung. 1904 promovierte er zum Dr. theol. Von 1904-1909 war er Direktor des Temesvarer kleinen Seminärs. 1909-1912 war er Pfarrer in Sackelhausen. Am 15. Juli 1912 trat er sein Amt als Seelsorger in Sanktmartin an. 1938 wechselte er nach Wiesenhaid, wo er am 18. Februar 1963 starb und im dortigen Friedhof begraben wurde.

3. Adam und Elisabeth Possmayer, geb. Messer, Fahnenmutter: Zur rechten Seite, in Zink, das Wappen der Fahnenmutter Elisabeth Possmayer.

          

                Wappen                              Fam. Adam und Elisabeth Possmayer/Tochter Barbara

Die Eheleute Adam Possmayer, geb.21.09 1881 verst.23.10 1963 in Rastatt und Elisabeth Messer, geb. 11.01.1889 verst. am 24.04 1964 in Rastatt waren die Fahnenträger beziehungsweise, Elisabeth die Fahnenmutter der Vereinsfahne. Ende der 1929./30ger Jahre stifteten die beiden auch unsere Friedhofkapelle im Sanktmartiner Friedhof.

Possmayer Adam/Fackelmann Rosalia mit den Söhnen: Josef/Messer Anna, Adam/Messer Elisabeth und Sohn Anton

In den dreißiger Jahren war Elisabeth Possmayer mit ihrer Schwägerin Theresia Kugler, geb. Possmayer und Bischof Dr. A. Pacha mit dieser Kirchenfahne in Rom bei Papst Pius XI, wo sie nochmals feierlich eingeweiht wurde.

 

          Papst Pius der XI                                                       Petersplatz in den 30ger

Unter den Wappen des Bischofs kommen untereinander 15. Wappen der Jugendverbände aus 12 Dörfern des Banats. Allein diese Wappen zeigen uns Sanktmartiner, dass wir nicht hinter dem Mond lebten, wie viele meinten, sondern rege Verbindungen zu vielen Vereinen des Banats hatten. Alleine das fünf Professoren an der Notre Dame Hochschule durch Sanktmartiner vertreten wurden, unzählige Priestern aus unserem Dorfe in Banater Orten die Kirche zelebrierten, war ein Beweis das unser Ort ein Exportgut von Kultur und des kirchlichen Glaubens für das ganze Banat war.

4. Jugendverband Rekasch

            Jugendverband Rekasch                               Deutscher Jugendverein Rekasch

1724 siedelten sich die ersten Deutschen in Rekasch an. Sie kamen aus der Gegend von Oberrhein und Pfalz. 1853 wurde der freiwillige Feuerwehrverein gegründet. Am 18. November 1923 wurde der obengenannte deutsche Jugendverein von Pfarradministrator Matthias Lanyi und Johann Müller gegründet. Jugendpräsius war Nikolaus Geller und Stellvertreter Ferdinand Lehretter. Der Verein zählte 28 Mitglieder und 52 unterstützende Mitglieder. Der Verein war in Banater Dörfern viel unterwegs, darunter auch in Sanktmartin.

5. Jugendverband Neu Petsch

                                   
              
           Jugendverband Neu Petsch                                                   Kath. Kirche

6. Jugendverein Guttenbrunn:

                                                      

        Jugendverein Guttenbrunn                                                 Kath. Kirche

Guttenbrunn wurde 1724 von Siedlern aus dem Odenwald gegründet. 1847 wurden die ersten Vereine gegründet; 1879 die Feuerwehr, 1890 der Bauernverein, 1911 Männergesangsverein, 1929 der oben genannte Jugendverein, 1930 der Frauenverein, 1935 der Mädchenkranz.

7. Jugendverein Grabatz

                                      

       Jugendverein Grabatz                                                          Kath. Kirche

Das Dorf Grabatz wurde 1768 von Pfälzer Siedlern gegründet. Im Jahre 1910 wurde der Grabatzer Männerchor gegründet, 1926 der Frauenverein.

8. Jugendverein Deutschsanktpeter

                                                                                            
      Jugendverein Deutschsanktpeter                                             Kath. Kirche

Deutschsanktpeter wurde 1724 von Siedlern aus Elsaß-Lothringen/Schwarzwald/Franken gegründet. 1908 wird der Männergesangsverein gegründet. Oben genannter Jugendverein wurde 1929 mit 35 Mitgliedern gegründet. Im selben Jahr wurden der Frauenverein und die Mädchenkränze gegründet.

9. Jugendverein Gertjanosch

                        

           Jugendverein Gertjanosch                                                Kath. Kirche

Die Gemeinde Gertjanosch wurde 1781 von Siedlern aus Hatzfeld gegründet. Zwischen 1898-1944 gab es 28 Vereine.

10. Gewerbejugendverein Sanktanna

                                           

          Gew.Jugendv.Sanktanna                                                            Kath. Kirche

Sanktanna/Komlosch wurde 1736 von Siedlern aus dem Schwarzwald, der Oberpfalz und Würtemberg gegründet. Im Oktober 1929 gründete Johann Aufmuth den Gewerbejugendverein, der unter der Leitung des Lehrkörpers stand und dessen Sekretär Karl Oster wurde. Am 19.01.1930 wurde ein Gewerbemädchenkranz gegründet unter der Leitung von Elisabeth Schuh



11. Mädchenverein Sanktmartin:

                         

Anna Ruck geb. Marschall (26.02.1897 in Wariasch-03.12.1979 in Freiburg) Lehrerin
und Vorsitzende des Sanktmartiner Frauenvereins.



Bischof Pacha im Gespräch mit Anna Ruck.

Dr. Hildegardis Wulff wurde 1896 in Mannheim geboren. Sie war Mitgründerin der Benediktinerinnen von der heiligen Lioba.

                      

           Hildegardis Wulff                                          Lioba Kloster in Freiburg

Nach 1928 erhielt sie von Dr. Augustin Pacha Bischof des Bistums Temesvar, den Auftrag unter den Banater Schwaben apostolisch zu wirken. Sie hielt in den Banat schwäbischen Dörfern Vorträge über religiöse Themen, wie die Liturgie, das Kirchenjahr, darüber hinaus über Erziehungsfragen, Brauchtum und Volkstanz, Literatur und Fragen des täglichen Lebens. Im Frühjahr 1930 besuchte sie auch unseren Ort Sanktmartin und gründete den „Frauenverein“. Die Leiterin des Frauenvereins war Anna Ruck die Frau unseres Schuldirektors. Die Mitglieder des Vereins trafen sich wöchentlich beim Singen, zierten die Altäre der Kirche und organisierten jährlich einen Theaterabend. Spätere Leiterin, im Rahmen der „Deutschen Volksgruppe“, war Magdalena Karl. Der Verein hatte 450 Mitglieder und war um die Erhaltung des deutschen volkstümlichen Brauchtums bemüht.

Sanktmartiner Mädchen und Frauenverein 1934

Im Sanktmartiner Mädchenverein waren über 200 junge Mädchen erfasst. Neben Singen, und Turnen spielte man auch Tischtennis und Schach. An den Maifesten marschierten bis zu 40 Jugendliche mit Musikbegleitung durch die Dorfgassen. Der „Neue Geist“ aus dem Mutterlande Deutschland hielt bei der Jugend Einzug.

12. Mädchenclub Periamosch

                                                  

           Mädchenclub Periamosch                                                    Kath. Kirche

Periamosch, gegründet 1724 von Siedlern aus dem Saar-Moselraum. Auch hier, wie in Sanktmartin, gründete Hildegardis Wulff 1930 den Frauenverein, Jugendverein und Deutsch kath. Mädchenkranz.

 13. Deutsch Kath. Mädchenverein Großsanktpeter

                                                        

        Mädchenver. Großsanktpeter                                                Kath. Kirche

14. Frauenverein Perjamosch

   

 15. Frauenverein Großsanktpeter

                                                
                 Wappen                                                                  Friedhof

 16. Frauenverein Sanktmartin

          

                Wappen                                                                 Frauenverein

In den 30ger Jahren, im Zuge des neu erwachten Deutschlands, wurden im Rahmen der „Deutschen Volksgruppe in Rumänien“ Frauen im „Frauenverein“ tätig. Auch in Sanktmartin organisierten sich über 400 Mitglieder unter der Leitung von Magdalena Karl, Maria Fackelmann und Theresia Haras. Das Ziel war die Erhaltung des deutschen volkstümlichen Brauchtums, Gesang und Gymnastik aber auch Kurse für das alltägliche Leben wie Koch-, Nähkurse und Fortbildung der Hausfrauen und Mütter.

17. Männer Gesangsverein Sackelhausen

                                            

       Männergesangsv. Sackelhausen                                              Kath. Kirche

Sackelhausen wurde mit deutschen Siedlern 1765 gegründet. Ein Schützenverein und die Feuerwehr mit 105 Mitgliedern wurden 1892 gegründet, 1896 der Leichenbestattungsverein, 1920 Männergesangverein, Jugend und 1922 Handels- und Gewerbe, 1925 die Lorissche Knabenkapelle.

 18. Männergesangsverein Sanktmartin

      Wappen                                       Männergesangsverein und Kirchenchor 1938

1925 wurde der Sanktmartiner Männergesangsverein gegründet der im „Obermaroschkreis des Banater Deutschen Sängerbund“ zusammengeschlossen war. Leiter war Peter Jung. Im Sanktmartiner Männergesangsverein sangen nicht nur Männer sondern auch Mädchen und Frauen mit. Oberes Bild zeigt den Chor aus dem Jahre 1938 mit folgenden Sängern;-Peter Jung Chorleiter (oben 4ter von links) ; Josef Söllner, Nikolaus Focht, Michael Braun, Anton Schwerthöffer, Franz Zimmermann, Franz Fackelmann, Martin Kaupert, Martin Braun, Martin Rung, Martin Mahler, Martin Mülleck, Anton Fackelmann, Kaspar Hack, Anton Steiner. Unten von links: Martin Fackelmann, Adam Messer, Magdalena Fackelmann geb. Sandtner, Eva Söllner geb. Stöckl, Franziska Kilian geb. Schwarz, Elisabeth Schwerthöffer, Barbara Braun, Theresia Schmidt, Anna Harras geb. Stöckl, Anna Mahler geb. Fackelmann, Elisabeth Kilian, Elisabeth Lustig, Maria Mülleck geb. Deutsch, Elisabeth Stöckl, Anna Durst, Maria Lustig, Barbara Steiner, Eva Haras, Martin Kämpf, Peter Sandtner, und Josef Fackelmann.

Auch zu Institutionen und der Politik hatten unsere Großeltern hervorragende Beziehungen.

19. Banater Deutsche Zeitung

 

 

Die „Banater Zeitung“, gegründet 1918, war die politische, kulturelle und wirtschaftliche Zeitung der Banater Schwaben von 1918 bis 1945.

20. Banater Bankverbindung Arad

          

Bankkonten und Bankkredite waren in den 30ger Jahren des vorigen Jahrhunderts auch bei den Sanktmartiner üblich. Am 27. Oktober 1928 vereinigte sich die Schwäbische Zentralbank A.G. mit der Arader Bürgerlichen Sparkasse A.G. zum Banater Bankverein. Geschäftsführer war Anton Faber.

Peter Jung (27.02.1901 Mercydorf-14.05.1971 Sanktmartin) verh. mit Julianna Kugler, war von 1924-1934 Leiter der Filiale des Banater Bankvereins, Dirigent des Kirchenchores, des Männergesangvereines, Schriftführer des Kirchenrates und des römisch. kath. Leichenvereines, Sekretär der Filiale der Deutsch-Schwäbischen Volksgemeinschaft, Dirigent des kath. deutschen Jugendvereines. Er beherrschte sehr gut das Orgelspiel, wie er auch sehr gut Klavier und Violine spielte.

Fam. Jung Peter, Frau Juliana geb. Kugler die Kinder, Elisabeth, Maria und Josef.

21. Frisch Rosalia

 

Rosalia Frisch geb. Hack (18.12.1883-2.11.1942) verh. mit Adam Frisch, Großmutter von: Adam und Anton Frisch , Mathilde Michl geb. Schäffler; Elfriede, Trude,Walter und Michael Frisch,

22. Margold Lenke:

 

23. Theresi
a Gessner geb. Kaupert (05.07.1891-29.01.1941) verh. mit Martin Gessner, Großmutter von Franz Eisenbeil, Theresia Faludi geb. Söllner und Franz Söllner.

 

24. Lütöry Eleonora:

 

25. Dr. Müller Wendelin: war Gauobmann des Banats und Rechtsanwalt in Arad.

 

26. Hans Beller: Abgeordneter im rumänischen Parlament und Obmann der jungen schwäbischen Partei.

 

27 Aladar Trinkl Prof.:

 

28. Dr. Paul Wening:

 

29. Tokatsy Miklos:

 

30. Frisch Michael: (12.12.1912-1993) Mühlenbesitzer, verh. mit Theresia Mahler, Vater von Elfriede, Trude,Walter und Michael Frisch.

                                

Fam. Frisch mit den Kindern: Elfriede, Walter und Trude

31. Kilian Martin: (01.02. 1892-196?) Kaufmann, verh. mit Anna Frauenhofer, Großvater von Günter und Ernst Kilian/Düsseldorf.

 

32. Dr. Magyorosi Paul Prelat:

  

33. Josef Haubenreich, Theologe (05.04.1910-1960): Sohn von Anton Haubenreich (Kantor und Lehrer) und Anna Karl.

 

34. Georg Fackelmann (26.02.1910-?): verh. mit Adriana Albina Josefin Herzog/Wien

     

35. Anton Fackelmann (31.10 1910- ?): verh. mit Elisabeth Kastner, Kinder: Anton, Rosalia Elisabeth, Hildegard, Ina

 

36. Anton Karl (26.10.1914-03.09.2000 Marktl) Ökonom: verh. mit Magdalena Frisch

                                  

                     Wappen                                                 Anton Karl/Magdalena Frisch

37. Adam Fackelmann (23.12.1907-20.01.1996 München), verh. mit Theresia Fackelmann

     

                                                                                            Familie Fackelmann

38. Anton Herbert (23.11 1886-?) verh. mit Eva Stumpf, Großvater von Barbara Focht;
Martin und Franz Wagner/in Ergolding und Burgenland

              

39. Josef Mayer (08.04.1884-24.09.1957), verh. mit Anna Söllner; Großvater von: Anna Hotz geb. Mayer, Rosalia Ossmann geb. Freisinger, Anna Rieger geb. Freisinger, Erika Kornacker geb. Braun, Franz und Martin Braun/Kirchheim Teck

 

40. Martin Fackelmann (21.09 1911-24.06.1982 Augsburg), verh. mit Maria Possmayer, Vater von Theresia Pettay, Anna Rauner, Martin, Adam, Josef, Barbara und Franz

 

41. Adam Messer (26.06 1909-1961 München): verh. mit Anna Minich, Vater von Anton, Maria, Walter, Elisabet verh. Weissgerber, Gerda verh. Laubender und Helga verh. Müller.

                                 

                    Wappen                                                           Adam Messer Kaufmann

Familie Adam Messer

42. Margold Ladislaus:

 

43. Kugler Adam (30.04.1912-1991 Kanada), verh. mit Theresia Frisch

                                

                      Wappen                                                 Ehepaar: Adam Kugler/Theresia Frisch

44. Hatzelhofer Franz (10.12.1862-18.04.1948), verh. mit Eva Stöckl/Braun Veronika, Großvater von Maria verheiratete Weissenburger, Franz verheiratet mit Sandtner Barbara; Urenkeln: Eva Prohammer geb. Haras, Elisabeth Fixmer geb. Haras, Maria Hatzelhofer: Helmut Robert und Gerhard Braun.

 

45. Fritz Franz (28.10.1014-15.09.2006 München), verh. mit Maria Gabor

  

                    Wappen                                                          Fam. Fritz Franz

46. Männer Gesangsverein Deutschsanktpeter:

                   

                      Wappen                                                                Kath. Kirche   

47. Eleki Torna Club (Eleker Turnverein): gegründet 1930. Im gleichen Jahrzehnt wurde der Männer-, Frauen- und Mädchenverein gegründet. 1941 zählte Elek bei der Volkszählung  5.714 Personen mit Muttersprache Deutsch.

                                       

                       Wappen                                                            Kath. Kirche

48. Szvidran Franz (11.08.1889-30.11.1970), verh. mit Maria Blacsek, Tochter/Helena Faur

 

49. Zizwarek Frederick (31.10.1896-09.05.1957) verh. mit Maria Elisabeth Haubenreich

 

 50. Dr. Kaspar Muth, Senator (15.01.1876 Lovrin-09.02.1966 Temesvar): war der letzte große Schwabenführer.

 

 

Weitere Bücher:       

- Gefallen für Volk und Vaterland

- Die Deutschen Chikagos

- Europa Ethnica

 

Das Grab von Dr. Kaspar Muth

51. Haubenreich Franz, Kaplan (02.04.1902-1976), Sohn von Anton Haubenreich (Kantor/Lehrer) und Anna Karl

                                                 

Als Sohn des Kantors Anton Haubenreich war es selbstverständlich, dass er Theologie 1926 in Temesvar studierte wo er am 21. März 1926 zum Priester geweiht wurde. Von 1926-1933 war er Kaplan in Tschakowa, Neupetsch und Lippa. Ab 1944 Seelsorger und Administrator in Grabatz. Nach der Flucht vor den Russen lebte er in Österreich, wo er am 21. März 1976 sein goldenes Priesterjubiläum in Gmunden feierte. Hier war er Rektor und als Schul- und Aushilfelehrer tätig. Am 20. Juli 1976 verstarb er und wurde auf dem Timelkaner Friedhof bei Seewalchen beigesetzt.

52. Elisabeth Reithoffer, Lehrerin in Sanktmartin

  

53. Zimmermann Olga; Lehrerin (12.11.1902 Sanktanna-1970 Sanktanna

                   

54.Kaspar Arnold;

 

55.Jugendverband Freidorf

                       
                    Wappen                                                               Gemeinde Freidorf

56. Wetzer Georg, Pfarrer Temesvar:

 

57. Kultusgemeinde Sanktmartin:

           

                                                                                      Sanktmartiner Kirchengemeinde 1938

58. Dr. Josef Nischbach Obmann der Banater Jugend (17.03.1889-20.06.1970); Theologieprofessor.

                                                     

1913 wurde Josef Nischbach von Bischof Julius von Glattfelder in Temesvar zum Priester geweiht. 1919 war er Spiritual des Nonnenklosters in Jerusalem und wurde zum Theologieprofessor berufen. 1923 war er Direktor an der katolisch-deutschen Lehrerbildungsanstalt in Temesvar. Zwischen 1926-1941 leitete er die Banatia, 1930 Obmannstellvertreter im Banater Deutschen Kulturverein. 1933 war er Leiter des Bonifatiuswerkes und gründete und leitete den „Bund der deutschen katholischen Jugendvereine“. Am 10. März 1951 wurde er verhaftet und zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt wegen Spionage, Hochverrat, Verbindung zu westlichen Staaten, gewähren lassen nationalsozialistischer Tätigkeit in der Banatia und Jugendorganisation. Am 1. Juni 1959 fand in West Berlin der Austausch der Ordensschwestern Hildegardis Wulff, Patricia Zimmermann Dr. Franz Kräuter und Josef Nischbach gegen zwei rumänische Spione statt. 1960 ernannte ihn Papst Johannes XXIII. zum päpstlichen Hausprälaten und Seelsorger der Heimatvertriebenen. Er lebte im Gästehaus des Klosters „ST. Lioba in Freiburg“. Er starb am 20. Juni 1970 und wurde in Günterstal beigesetzt. Am 6. November 1999 wurde das nach ihm benannte „Banater Seniorenzentrum Josef Nischbach in Ingolstadt eröffnet. 2000 wurde er, nach Veranlassung Bischofs Martin Roos, in der Gruft der Temesvarer Domkirche umgebettet.

                         
               Seniorenzentrum in Ingolstadt                                            Dom zu Temesvar

Text aus dem Buch über Sanktmartin:

59. Ojabos Josef Prälat:

 

60. Dr. Hollo Adam; Pfarrer in Sanktmartin von 1912-1941

 

61. Karl Franz Pfarrer (05.04.1890-1937), Sohn von Stefan Karl und Julianne Messer

 

62. Wegling Johann Domherr:

 

63. Volk Michael, Domherr in Periamosch;

Michael Volk, entstammt einer kinderreichen Familie (15 Geschwister). Er wurde am 23.8.1864 in Gertjanosch geboren, besuchte 1875-1883 das Gymnasium, 1883-1887 die theologische Akademie in Temesvar, empfang am 29.6.1887 im Dom zu Temesvar die Priesterweihe, war 1887-1893 als Kaplan in Alt-Beba, Neu-Arad und Temesvar Josefstadt, dann 1893-1900 als Dompfründer und Präfekt des Temesvarer Priesterseminars, 1900-1905 als Vizerektor des Seminars und Direktor der Diözesandruckerei tätig. Im Jahre 1909 wird er Dechant, übernimmt die Pfarrei in Bakowa, 1920 die Pfarrei Perjamosch, 1926 ist er hier Domherr und lässt sich 1936 in Ruhestand versetzen. Am 26.04.1940 stirbt Michael Volk in seiner Geburtstagsgemeinde Gertjanosch.

                                        

                      Wappen                                                   Kath. Kirche Perjamosch

 64. Bittenbinder Mathias:

      

65. Karl Josef Erzdechant (24.08.1869-02.02.1941 Neu-Sanktanna), Sohn von Stefan Karl und Eva Adelmann. Am 06. Juli 1893 wurde er in der Domkirche Temesvar zum Priester geweiht. Am 02. November 1919 wurde er in Neu-Sanktanna zum Abgeordneten ins Bukarester Parlament gewählt.

                  

                     Wappen                                                  Karl Josef Erzdechant

66. Kräuter Johann, Pfarrer:

  

67. Faber Anton: Direktor der Banater Bank mit seinen Filialen in Arad, Großsanktnikolaus, Hatzfeld und Lugosch.

 

68. Margold Ludovic:

 

69. Mahler Adam (25.08.1886-26.08.1953) Bürgermeister von Sanktmartin 1937-1940, verh. mit Maria Engelhardt.

 

70. Messer Adam N.D. (04.07.1900-1944, II. Weltkrieg), verh. mit Theresia Kugler.

 

71. Gessner Martin (19.04.1886-30.08.1931), Vizerichter um 1920-1924, verh. mit Rosalia Kastner, Enkel Michael Gessner, Augsburg.

                         

                  Wappen                                                     als Leutnant im k.uk. Regiment

72. Messer Adam (04.07.1900-1944 II. Weltkrieg) verh. mit Theresia Kugler, Kinder: Katharina, Andreas und Adam.

 

73. Ugrin Vichentie, Direktor:

 

74. Karl Michael (31.05.1880-09.03.1963), verh. mit Barbara Fackelmann, Urenkelin Magdalena Mülleck geb. Murany.

 

75. Schneider Martin (18.11.1905-18.06.1942), verh. mit Rosalia Messer, Söhne: Josef und Anton Schneider.

 

76. Possmayer Martin (03.09.1889-25.04.1981), verh. mit Anna Maria Zielbauer, Enkel: Martin, Anna Maria Johann und Rudolf.

                            Wappen                                 Martin Possmayer                           Anna M. Zielbauer

77. Ruck Josef, Schuldirektor(01.08.1891-21.09.1946), verh. mit Anna Ruck, Leiterin des Frauenvereins.

                              

Josef Ruck Schuldirektor (01.08.1891 Elek-21 09.1946 in Sanktanna)



Josef Ruck als rumänischer Unterofifzier



Lehrerfamilie Ruck in Sanktmartin

78. Dr. Pfeiler Rudolf (1898 in Neubeschenova-?), entstammt einer Kaufmannsfamilie, studierte an der Grazer Universität Medizin, erhielt 1925 sein Diplom als praktizierender Arzt. In der k.u.k. Armee war er Reserve Leutnant in der rumänischen Armee ist er Hauptmann der Reserve. Verheiratet mit Elise Zorneck. Er war der erste Arzt in Sanktmartin von 1926-1938.

    

                    Wappen                                                         Dr. Pfeiler mit Gattin

79. Ossmann Jakob (25.03.1876-26.11.1934), verh. mit Ursula Stark, Urenkel: Elisabeth Orosz, Georg und Maria Kreitler.

 

80. Karl Martin (22.04. 1906-06.03.2007 Bietigheim), verh. mit Elisabeth Engelsdorfer, Kinder: Maria verh. Lustig, Martin und Elisabeth verh. Schmidt.

 

81. Hack Franz (05.05.1896-08.12.1965), verh. mit Maria Sandtner, Vizerichter und Gastwirt der Konsumgenossenschaft.

   

                    Wappen                                     Franz Hack/Maria Sandtner, Wirt beim Konsum.

82. Gessner Andreas (16.11.1861-12.05.1936), verh. mit Barbara Hatzelhoffer

 

 83. Fackelmann Adam (21.09.1886-03.01.1938) verh. mit Karl Barbara, Söhne von (siehe oben) Adam, Georg und Martin.

    

84. Gemeinde Sanktmartin: Richter Adam Possmayer, Vizerichter Franz Hack.

 

85. Possmayer Adam (21.09.1881-23.10.1963 Rastatt), verh. mit Elisabeth Messer, Fahnenmutter, Urenkeln: Franz und Rosemarie Braun, Elisabeth, Georg und Maria Ossmann, Adam und Annemarie Endres. Er war Bürgermeister in Sanktmartin von 1931-1934.

                                   

86. Hack Kaspar (18.08.1896-26.04.1978), verh. mit Aloisia Stöckl, Enkel/Urenkeln: Kugler, Lustig, Hellstern.

         

                        Wappen                                                           Familie Hack

87. Hack Anton (24.01.1900-1947 Lager/Russland), verh. mit Anna Messer, Tochter Anna Minich/Augsburg.

 

88. Stöckl Martin (05.01.1885-11.04.1968), verh. mit Elisabeth Karl, Kinder Martin und Theresia, Enkeln: Martin und Josef/Ludwigsburg.

               

                   Wappen                                             Kinder: Martin Stöckl/Fackelmann Theresia

Enkeln: Martin Stöckl/Grete Pollak, Urenkel Elisabeth und Franz mit Fam. Frisch

89. Ossmann Georg (13.09.1903-09.05.1985), verh. mit Maria Fackelmann, Enkeln: Elisabeth, Georg und Maria.

   

90. Schneider Josef (31.12.1899-?) verh. mit Anna Fackelmann Enkeln: Anna Maria Rosenacker geb. Durst und Eva Magdalena Durst.

 

91. Kugler Martin (10.01.1902-16.11.1957 Schimand), verh. mit Theresia Stöckl, Kinder: Martin und Theresia Rosalia.

                                    

                      Wappen                                               Fam. Kugler Martin/Stöckl Theresia mit
                                                                                den Kindern Martin und Theresia Rosalia

92. Messer Georg (09.04.1898-30.10.1944 Temesvar), verh. mit Barbara Sagasser, Kinder Franz und Robert.

      

                  Wappen                                                     Maria und Georg Messer

93. Karl Martin (11.05.1875-16.02.1965), verh. mit Julianne Possmayer, Sohn Josef (Stefala)/Sanktmartin.

 

94. Mahler Georg (19.06.1891-?), verh. mit Theresia Karl, Enkeln Elfriede, Trude und Michael Frisch.

 

95. Minich Franz (26.11.1904.-11.04 1977), verh. mit Maria Kaupert, Enkeln Anna Maria und Josef Franz Eisenbeil.

                                 

96. Prof. Neidenbach Edmund: Direktor der Neu-Arader Mittelschule.

 

97. Kugler Georg (23.04.1883-29.03.1964), verh. mit Maria Possmayer, Enkeln Rosalia, Georg und Walter; Alfred, Gerhard, Gottfried; Barbara Gessner, Elisabeth und Martin, Barbara Kastner und Ewald Albert.

                           

98. Eisenbeil Josef (11.02.1912-01.01.1992 Augsburg), verh. mit Rosalia Possmayer, Sohn Erhard Josef.

      

                  Wappen                                                      Eisenbeil Josef

99. Prohammer Johann (29.08.1866-04.09.1940), Hufschmidt der Gemeinde Sanktmartin, verh. mit Katharina Eisenbeil, Enkelkinder: Elisabeth und Helmut, Elisabeth Herbert geb. Wagner, Katharina Ungureanu geb. Wagner.

                         
         
                   Wappen                                                           Johann Prohammer

 

 Fackelmann Franz, Prohammer Josef Sohn vom  
 Gemeindeschmied Prohammer Johann  und
 Kiilian Franz "Ölmüller"

100. Dr. Wagner Georg: Arzt in Schimand

 

101. Fackelmann Georg (02.06.1896-26.09.1953), verh. mit Veronika Durst.

 

102. Ossmann Josef & Leib Josef, Kaufmänner: Ossmann Josef (04.08.1889-05.04.1976) verh. mit Theresia Leib (21.12.1901-06.03.1976), Enkeln: Eisenbeil Franz, Georg und Josef Ossmann; Josef und Georg Ossmann; Josef Leib (16.01.1896-03.02.1982), verh. mit Anna Niedermayer (25.01.1904-29.09.1986), Enkeln: Josef und Alfred Leib.

                         
                       Wappen                                           Familie Niedermayer/Leib. stehend hinten
                                                                             links Leib Josef, Kaufmann mit Gattin,
                                                                             Schwiegereltern und Kinder.

103. Karl Johann (31.05.1871-20.10.1941) verh. mit Anna Eisenbeil.

 

104. Gessner Adam (27.12.1903-26.04.1945 Lager/Russland), verh. mit Barbara Kugler, Tochter: Barbara Kugler

                         

105. Frisch Johann (23.06.1888-07.09.1961), verh. Anna Schäffler, Kinder: Aloisia, Anna, Theresia, Johann und Elisabeth.

                    

                  Wappen                                                          Johann Frisch

106. Messer Anton (05.06.1864-02.06.1946), Bürgermeister von 1908-1912, verh. mit Theresia Fackelmann, Vater der Fahnenmutter Elisabeth Possmayer geb. Messer.

 

107. Possmayer Anton(29.01.1890-24.02.1967), verh. mit Theresia Kilian, Kinder Theresia/Augsburg und Adam/München.

                                     

                      Wappen                                                           Anton Possmayer 

                  
                                                                                    
             Anton Possmayer                                                       Fam. Possmayer

108. Fackelmann Franz (04.06.1895-28.11.1962) verh. mit Eva Karl, Enkeln: Maria Hatzelhofer und Adelheid Haras.

 

109. Frisch Josef (05.10.1906-? München) verh. mit Maria Karl: Kinder Adam, Josef, Bernhard und Anton

            

                       Wappen                                                           Familie Frisch

 Warum die Vereinsfahne verschollen war, warum wir nichts mehr von ihr wussten, liegt in der politischen Lage der Nachkriegszeit. Die 30ger Jahre waren geprägt von einem neuen Erwachen des Deutschtums nach so vielen Erniedrigungen und Unterdrückungen unserer Identität aus der ungarischen aber auch der rumänischen Regierung. Nach dem verlorenen Krieg gab die kommunistische Regierung auch den Deutschen in Rumänien die Schuld an Kriegsschäden und Kriegsopfern rumänischer Bevölkerung. Was folgte war Deportation, Enteignung und Staatenlosigkeit. Dazu kam noch das alle Personen auf dem Wappen entweder aktive Mitglieder der Gesellschaft oder Wohlhabende Sanktmartiner waren. Ab 1945 legte sich ein Schweigen über die Geschichte des Dorfes, das Vereinsleben wurde aufgelöst, alles Alte verboten, was einmal war ging unter. Es begann wiederum eine „Neue Zeit“.

Die wahre Geschichte unseres Dorfes darf nicht vergessen bleiben. Es ist unsere Geschichte, der unserer Vorfahren und unserer Kinder.

Wir danken allen die durch Bildersendung uns behilflich waren.

 

Bernhard Fackelmann

Im Auftrag der Kulturgemeinschaft  „diesamatimer“                    München Oktober 2013

 

PS.

Uns fehlen einige Fotos von oben genannter Sanktmartiner, Landsleute welche die fehlenden Bilder besitzen werden gebeten der Kulturgemeinschaft www.diesamatimer.de welche zu Verfügung zu stellen.

 Vielen Dank im Voraus.