Donnerstag, der 04. März 2021
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Liebe Landsleute,
liebe Freunde,
in meinem zwölften Buch über die Geschichte Sanktmartins gibt es dieses Mal ein Leckerbissen. Eine Zeitreise durch die Sanktmartiner Kost unserer Vorfahren bis heute. Auf 240 Seiten wird über die Essenskultur unserer Großeltern und Eltern berichtet. Das Buch geht an 800 bekannten Adressen unserer Landsleute und soll für zukünftige Generationen einen Überblick über das Essen unserer Vorfahren weitergeleitet werden damit sie nicht in Vergessenheit gerät.
Anbei einige Bilderausschnitte aus dem Buch:

Liebe Landsleute,
dieses Buch ist kein Kochbuch, es zeigt lediglich die geschichtliche Essenskultur unserer Vorfahren und die kulinarischen Gerichten unserer Eltern und Großeltern, die sich oft grundsätzlich von denen der Banater Gemeinden unterscheiden, liegen die Herkunftsgebiete der Sanktmartiner fast ausschließlich in Franken. Nicht nur in jedem Land oder Dorf, wird anders gekocht, sondern auch von Haus zu Haus. Die vielseitige Küche Sanktmartins oft mit mehreren Gängen, zeigt das jede einzelne Hausfrau und Familie, Wert auf ein gehobenes Essen legte. Die Gerichte waren Bodenständig und Abhängig von der Jahreszeit, Wochentage oder Sonntagessen, Feiertage, Hochzeitsessen, Taufen oder Kirchweih. Bürgerlich in den Wochentagen und festlich am Sonntag. Das änderte sich auch durch die Kollektivierung der Landwirtschaft nicht, oder durch die zahlreichen Pendler die täglich zur Arbeit in der nahgelegen Stadt Arad fuhren. Doch wie die Sanktmartiner “dinierten“ soll dieses Buch uns der Erlebnisgeneration und unseren Nachkommen zeigen. Vieles ist schon vergessen, vieles geändert weil zu aufwendig, oder aus Zeitgründen mit gekauften und halbvorbereiteten Lebensmitteln gekocht. Lassen wir Revue passieren erinnern wir uns an eine schöne unwiederbringliche Zeit.

Bernhard Fackelmann