
HL. Josef
19. März
Wir gratulieren zum Namenstag allen: Josef, Joschi Joschka, Joka, Joschkaveter, Joschkabatschi und Sepp.
Josef von Nazareth ist der Verlobte und dann Ehemann Marias, der Mutter Jesus. Er wird in der christlichen Tradition als „der Zimmermann“ bezeichnet. Matthäus und Lukas bezeichnen ihn als der gesetzliche Vater Jesus. In der katholischen Schrift wird er der Nährvater Jesu bezeichnet. In der Ostkirche wurde der Hl. Josef schon früh verehrt, in der Westkirche ab 850. Papst Pius erklärte Josef 1870 zum Schutzpatron der katholischen Kirche. Papst Leo XIII würdigte in der Enzyklika Quamquam plures von 1889, nachdrücklich die große Verehrung des Hl. Josef.
Auch in unserer Gemeinde wurde der Hl. Josef hoch verehrt, ist doch der linke Seitenaltar seiner geweiht, was sich auch in den Vornamen Josef bei vielen Sanktmartiner wiederfindet.

HL. Franziska
9. März
Wir gratulieren zum
Namenstag allen:
Franziska, Fränzi,
Fränzineni und Fränzibäsla
Franziska wurde 1384 in Rom geboren. Da sie sich schon als kleines Kind dem Ordensleben nahe fühlte, verordnete ihr Vater Bussa de Buxis mit elf Jahren die Ehe. Sie wurde 1395 mit Lorenzo de Ponziani, aus den Päpstlichen Truppen von Rom, verheiratet. Franziskas Leben aber galt dem Kloster. Zunächst kümmerte sie sich um die Pestkranken. 1433 starb ihr Mann. Sie wurde nun Nonne und Oberin der von ihr 1425 gegründeten Compagnia della Oblate Olivetano di St. Maria Nuevo. Sie verstarb am 9. März 1440 und wurde in einem Glassarg in der Santa Frabcesca Romana bestattet. 1608 wurde sie von Papst Paul V. heiliggesprochen.
Hl. Mathias
24. Februar
Wir gratulieren zum Namenstag allen:
Matheis, Matheisveter und Matheisbatschi
Matthias ist der Apostel, der durch das Los zu den verbliebenen elf Aposteln hinzugefügt wurde, um Judas nach dessen Verrat zu ersetzen. Er wurde im Jahre 63 in Jerusalem geboren. Laut Jakobus wurde er nach seinen Tod nach Rom gebracht, nach einer anderen Legende starb er den Märtyrertod in Jerusalem. Die Gebeine des Heiligen sollen im Auftrag der Kaiserin Helena vom Trierer Bischof Agritiuis nach Trier überführt worden sein. Seit 1127 werden die Reliquien in der Benediktineraptei St. Mathias in Trier von Pilgern verehrt.

Anton
17. Januar
Wir gratulieren zum Namenstag allen: Anton, Toni, Tonga, Tonibatschi und Toniveter
Antonius entstammte einer portugiesischen Adelsfamilie und wurde 1195 am 15. August geboren. Mit 15 Jahren wurde er Augustiner-Chorherr, studierte in Lissabon und Coimbria, wo er zum Priester geweiht wurde. 1220 trat er zum Franziskanerorden über und zog als Missionar nach Marokko. Von Krankheit geplagt verlies er Marokko und ging nach Sizilien. 1221 nahm er am Generalkapitel der Franziskaner in Assisi teil wo er den Gründer Franz von Assisi kennen lernte. Er war ein großer Redner und wurde 1223 beauftragt in der Romagna zu predigen. Franziskus nannte ihn „meinen Bischof“. Er war Lektor der Theologie an der Universität in Bologna, danach zog er 1225 nach Südfrankreich um dort in Albingensern zu predigen. 1227 kehrte er nach Oberitalien zurück wo er als bedeutendster Prediger seiner Zeit galt. Er starb am 13. Juni 1231 auf seinem Rückweg nach Padua.

Franz
3. Dezember
Wir gratulieren zum Namenstag allen: Franz, Frank, Franzi, Franziveter und Franzibatschi
Franz von Assisi wurde 1181/1182 in Assisi/Oberitalien geboren. Er lebte nach dem Vorbild Jesus so das ihn viele gleichgesinnte Gefährten folgten, was zur Gründung des Franziskanerordens führte. Da er aus einer wohlhabenden Familie stammte, genoss er eine hohe Bildung. In seiner Jugend führte der Junge Franziskus ein ausschweifendes Leben. 1202 zog er gegen der Nachbarstadt Perugia in den Krieg, wurde gefangen und kam erst durch Bezahlung eines Lösegeldes frei. Danach erkrankte er und war innerlich zutiefst erschüttert. 1204/5 zog er als Papsttreuer Ritter gegen den Stauferkönig nach Apulien, kehrte aber auf dem halben Weg wieder um. Laut Legende war ihm Gott im Traum erschienen, der ihm sagte er solle sich anstatt in den Dienst eines Ritters lieber im Dienste Gottes stellen. Nun zog er sich aus seinem Freundeskreis zurück und suchte die Einsamkeit, pilgerte nach Rom und tauschte seine Kleider mit einem Bettler. 1209 begab sich Franziskus mit seinen 12 Gefährten zu Papst Innozenz II. um von ihm eine Bestätigung seiner Lebensweise zu erhalten, die er mündlich 1210 erhielt. Franz von Assisi verstarb am 3. Oktober 1226. Trotz heftiger Wiederstände in der katholischen Kirche, wurde er zwei Jahre nach seinem Tode, am 16. Juli 1228 von Papst Gregor IX. heiliggesprochen.







