
Peter und Paul
29. Juni
Wir gratulieren zum Namenstag allen:
Peter und Pauli, Peterveter und Pauliveter,
Peterbatschi und Paulibatschi
Petrus
Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Dir will ich die Schlüssel des Himmelreiches geben. Was du binden wirst auf Erden, wird gebunden sein im Himmel, und was du lösen wirst auf Erden, wird gelöst sein im Himmel. Matthäus 16,18
Simon Petrus wurde in Galiläa geboren und war einer der Jünger Jesu. Er war der erste Stellvertreter Jesu und erster Bischof in Rom, wo er auch um 66-67 verstarb.
Paulus
Wurde einige Jahre nach Jesus in Tarsus/Kilikien geboren. Nach der Kreuzigung Jesu ist er (damals mit Namen Saulus) noch an der Christenverfolgung beteiligt.
Auf dem Weg nach Damaskus hat er eine Vision des auferstandenen Jesus Christus. Er stürzt zu Boden und hört eine Stimme die sagt Saul, warum verfolgst Du mich. Er antwortet „Wer bist Du Herr?“ Dieser sagt: „Ich bin Jesus, den Du verfolgst, steh auf und geh in der Stadt; dort wird Dir gesagt werden, was Du tun sollst.“ Darauf bekehrt er sich zum Christentum(Saulus zum Paulus) und füllt sich berufen „Apostel der Völker“ zu werden. Er verstarb um 64 in Rom unter Kaiser Nero.
Peter und Paul war in unserer Heimatgemeinde einer der Größten Feiertage des Jahres.

Johannes
24. Juni
Wir gratulieren zum Namenstag allen: Johann, Hanas, Hänzla, Hanzibatschi und Hanziveter
Johannes der Täufer war ein jüdischer Bußprediger der um 26/28 oder 29/30 auch Jesus taufte. Sein Wirken ist durch den Geschichtsschreiber Josephus Flavius verbürgt. Im neuen Testament wird er als Prophet der Endzeit und Wegbereiter Christie dargestellt. Johannes rief zur Umkehr auf und kündigte das Kommen des Erlösers an. Johannes wurde im Jahre 30 ins Gefängnis geworfen, nachdem er Jesus getauft hatte. Der Grund: er kritisierte Herodes Antipas weil er die Frau seines Bruders geheiratet hatte. Herodes fürchtete, dass er das Volk zum Aufstand treibe. Um das Jahr 30, noch zu Lebzeiten Jesus, wurde er hingerichtet. Es war der Lohn Salomes die Herodes angestiftet hatte einen Tanz für ihm vorzuführen wenn sie als Belohnung den Kopf von Johannes bekäme.

HL. Josef
19. März
Wir gratulieren zum Namenstag allen: Josef, Joschi Joschka, Joka, Joschkaveter, Joschkabatschi und Sepp.
Josef von Nazareth ist der Verlobte und dann Ehemann Marias, der Mutter Jesus. Er wird in der christlichen Tradition als „der Zimmermann“ bezeichnet. Matthäus und Lukas bezeichnen ihn als der gesetzliche Vater Jesus. In der katholischen Schrift wird er der Nährvater Jesu bezeichnet. In der Ostkirche wurde der Hl. Josef schon früh verehrt, in der Westkirche ab 850. Papst Pius erklärte Josef 1870 zum Schutzpatron der katholischen Kirche. Papst Leo XIII würdigte in der Enzyklika Quamquam plures von 1889, nachdrücklich die große Verehrung des Hl. Josef.
Auch in unserer Gemeinde wurde der Hl. Josef hoch verehrt, ist doch der linke Seitenaltar seiner geweiht, was sich auch in den Vornamen Josef bei vielen Sanktmartiner wiederfindet.

Franz
3. Dezember
Wir gratulieren zum Namenstag allen: Franz, Frank, Franzi, Franziveter und Franzibatschi
Franz von Assisi wurde 1181/1182 in Assisi/Oberitalien geboren. Er lebte nach dem Vorbild Jesus so das ihn viele gleichgesinnte Gefährten folgten, was zur Gründung des Franziskanerordens führte. Da er aus einer wohlhabenden Familie stammte, genoss er eine hohe Bildung. In seiner Jugend führte der Junge Franziskus ein ausschweifendes Leben. 1202 zog er gegen der Nachbarstadt Perugia in den Krieg, wurde gefangen und kam erst durch Bezahlung eines Lösegeldes frei. Danach erkrankte er und war innerlich zutiefst erschüttert. 1204/5 zog er als Papsttreuer Ritter gegen den Stauferkönig nach Apulien, kehrte aber auf dem halben Weg wieder um. Laut Legende war ihm Gott im Traum erschienen, der ihm sagte er solle sich anstatt in den Dienst eines Ritters lieber im Dienste Gottes stellen. Nun zog er sich aus seinem Freundeskreis zurück und suchte die Einsamkeit, pilgerte nach Rom und tauschte seine Kleider mit einem Bettler. 1209 begab sich Franziskus mit seinen 12 Gefährten zu Papst Innozenz II. um von ihm eine Bestätigung seiner Lebensweise zu erhalten, die er mündlich 1210 erhielt. Franz von Assisi verstarb am 3. Oktober 1226. Trotz heftiger Wiederstände in der katholischen Kirche, wurde er zwei Jahre nach seinem Tode, am 16. Juli 1228 von Papst Gregor IX. heiliggesprochen.
Katharina
25. November
Wir gratulieren zum Namenstag allen: Katharina, Kathi, Käthe, Kathibäsla und Kathineni
Die Hl. Katharina wurde im 3. oder 4. Jahrhundert in Alexandrien geboren und erlitt unter Kaiser Maximinus Daia den Märtyrer Tod. Sie zählt zu den 14 Nothelfern und ist Schutzpatronin der Schulen, Näherinnen und Schneiderinnen. Zu Kathrein heißt es: „Kathrein schließt die Geigen ein“. Es beginnt die Adventzeit.








