Liebe Landsleute,
wir werden immer älter und gebrechlicher, wir entfernen uns immer mehr voneinander und enden in der Einsamkeit.
In einer Welt, die sich immer schneller dreht und in der die Stimmen oft lauter statt tiefer werden, droht ein essenzieller Wert in den Hintergrund zu geraten: der gesellschaftliche Zusammenhalt.
Doch was genau hält uns zusammen, wenn die Unterschiede zwischen uns wachsen? Zusammenhalt ist weit mehr als nur ein harmonisches Miteinander. Er ist ein aktiver Prozess, der auf mehreren großen Säulen ruht. Eine funktionierende Gesellschaft gleicht einem Mosaik. Jedes Steinchen hat seine eigene Farbe, seine eigene Form und seine ganz individuellen Kanten. Erst durch die Fugen – das verbindende Element des Zusammenhalts – entsteht aus vielen Einzelteilen ein großes, stabiles Gesamtbild.
Das Gemeinschaftsleben umfasst das soziale Miteinander, dass auf geteilten Werten, Zielen oder Interessen beruht. Ein funktionierendes Zusammenleben erfordert, klare Kommunikation und Kompromissbereitschaft. Jedes Mitglied trägt zum Gelingen einer Veranstaltung bei. Der Verein ist das Herzstück unserer Gemeinschaft, der das kulturelle Leben und den Zusammenhalt fördert und prägt. Wo der Zusammenhalt schwindet, zerfällt das Bild in einsame Fragmente. Es liegt an uns, diese Verbindung täglich durch kleine Gesten der Aufmerksamkeit zu pflegen. Zusammenhalt ist kein Zustand, sondern eine Entscheidung, die wir jeden Tag neu treffen. Er bedeutet nicht, dass wir immer alle der gleichen Meinung sein müssen. Er bedeutet, dass wir einander zuhören, wenn es schwierig wird. Zusammenhalt ist das unsichtbare Band, dass uns trägt, wenn der Einzelne ins Stolpern gerät. Denn am Ende gilt: Was man gemeinsam trägt, halbiert das Ertragen.
Zusammenhalt zeigt sich nicht in den Momenten, in denen die Sonne scheint und alles leicht fällt. Er beweist sich im Sturm. Zusammenhalt bedeutet Vielfalt: Er verlangt nicht, dass wir gleich sind. Er fordert, dass wir trotz unserer Unterschiede an einem Strang ziehen. Wenn jeder von uns heute einen kleinen Schritt auf die Gemeinschaft zumacht, einen Funken Empathie zeigt und Verantwortung übernimmt, schaffen wir ein Netz, dass uns auffängt und zusammenhält. Lassen Sie uns dieses Netz jeden Tag ein Stückchen enger knüpfen. Wenn wir heute über Zusammenhalt sprechen, reden wir nicht über eine theoretische Floskel. Wir reden über das Fundament, auf dem unser tägliches Miteinander ruht.
Wir sind in einem kleinen Ort geboren und miteinander aufgewachsen. Wir kennen uns, wir wissen wer wir sind. Das macht uns stark das bindet uns zusammen. Die Feierlichkeit am 26. Juli in Sanktmartin wird bestimmt die letzte große Feier in unserer alten Heimat sein. Der Vorstand hat alles ermöglicht, um dieses Fest attraktiv zu gestalten. Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl, das uns im Herzen verbindet – egal, wie weit uns das Leben auseinandergeführt hat. Um dieses Gefühl noch einmal gemeinsam aufleben zu lassen, laden wir Euch von ganzem Herzen zu unserem letzten großen Heimatfest ein.
Dieses Fest wird ein ganz besonderes sein, denn es markiert das Finale einer langen Tradition. Es ist unsere Abschiedsfeier – die letzte Gelegenheit, in dieser großen Runde zusammenzukommen, alte Geschichten auszutauschen, vertraute Lieder zu singen und die Verbundenheit zu unserer gemeinsamen Heimat gebührend zu feiern. Für viele wird es ein Abschied für immer sein, machen wir das Beste daraus.
Plätze im Bus sind noch frei, der Weg in die Heimat steht allen noch offen. Meldet euch bitte an. Für die Hl.Messe kommen Msg. Johann Dirschl von der Diözese Temesvar, Erzdechant Pfarrer Kiraly aus Arad und natürlich die Pfarrer Lorant- Sanktmartin und Heimatpfarrer Adam Possmayer. Für den Trachtenumzug haben sich bis jetzt ca 50 Trachtenpaare, Sanktmartiner und Banater angemeldet. Wir bitten um weitere Sanktmartiner Trachtler. Auch eine Blaskapelle ist eingeladen.
Unser Dank geht an die bayerische Staatsregierung, unserem Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, von der wir finanziell großzügig unterstützt werden.
Bernhard Fackelmann
Vorsitzender
Ein sehr erfolgreicher Sanktmartiner Abend
Ein sehr erfolgreiches Heimatfest zeichnet sich durch ein starkes Gemeinschaftsgefühl, hohe Besucherzahlen und ein vielfältiges Programm aus, das Traditionen lebendig hält. Der Samatimer Owad ist weit mehr als ein fröhliches Beisammensein, es ist ein lebendiges Zeichen für die Samatimer Identität. Unsere Heimat Sanktmartin ist weit mehr als ein abstrakter Begriff. Sanktmartin steht für Zusammenhalt, für Ankommen, für ein gelungenes Miteinander, für Rückhalt in den tiefen Wurzeln von Familie und Freunden. Für alle war es ein Grund, endlich wieder alte Freunde zu treffen und in Erinnerungen zu schwelgen. Dieser Owad, der seit einigen Jahren ins Leben gerufen wurde, hatte drei Gründe: Gemeinschaft zeigen, Zusammenhalt stärken und auch zu zeigen, wer und wie wir Sanktmartiner sind. Mag es auch reizendere Landstriche geben, mag die große Welt draußen noch reichere Schönheit und wundervollere Genüsse bieten – Sanktmartin ist und bleibt Heimat.
Der Samatimer Owad war ein lebendiges Zeichen dafür, was unsere Gemeinschaft ausmacht und es ist weit mehr als fröhliches Beisammensein. Es ist ein ganz starker Ausdruck unserer hervorragenden Gemeinschaft, unserer engen Verbundenheit, unserer gelebten Traditionen und unserer großen Liebe zu unserem Heimatort Sanktmartin.
Ab 19 Uhr wurden Banater Spezialitäten, wie Bratwurst und Mici, die hervorragend schmeckten, serviert. Das Fest begann mit der Begrüßung aller Anwesenden im rappelvollen Saal, durch den Samatimer Vorsitzender Bernhard Fackelmann. In seiner Rede bedankte er sich bei all jenen die allein in den letzten zwölf Monaten über 23.000 € gespendet haben. Gleichzeitig gab er bekannt, dass am 26. Juli in Sanktmartin ein Dokumentationszentrum/Museum eingeweiht wird. Er lud alle Sanktmartiner ein in der alten Heimat diesem großen Event beizuwohnen. Mit viel Herzblut und Patriotismus beschwor er die Sanktmartiner mitzumachen und Verantwortung gegenüber unserer Vorfahren und kommenden Generationen bei der Einrichtung dieses Museums zu zeigen. Mit tosendem Beifall wurde seine Rede von allen applaudiert. Mit “Ein Prosit auf unser Sanktmartin, auf unsere Gemeinschaft, auf unserem Zusammenhalt, wir sind stolze Sanktmartiner und nicht vergessen - Mir sei mir“ , endete die Begrüßung.
Franz Mülleck bedankte sich bei Bernhard Fackelmann, für seine unermüdliche Arbeit in der HOG, in der Hoffnung auch weiterhin für die Gemeinschaft tätig zu sein, was mit viel Applaus erwidert wurde.
Nach dem Grußwort begann der kulturelle Teil des Abends mit der Augsburger Jugend- und Tanzgruppe, bei der auch einige Sanktmartiner dabei waren, geleitet unter Ramona Sobotta. Mit viel Applaus endete das kulturelle Programm und es begann die Aufforderung zum Tanz durch die Sanktmartiner Band P3, unter der Leitung von Walter Rieger, der bis spät in die Nacht dauerte.

















Einrichtung und Einweihung
eines Dokumentationszentrums
in Sanktmartin
Liebe Landsleute,
die Sanktmartiner haben in der Banater Gemeinschaft einen Spitzenplatz erreicht, der von den meisten Gemeinden kaum zu toppen ist. Wir haben alles Mögliche getan, damit auch zukünftige Generationen über unsere Herkunft, unser Wirken und unseren Exodus zurück in die Heimat unserer Vorfahren vernehmen. Viele Nachfahren von Sanktmartiner aus Kanada, USA, Südamerika, Deutschland, Österreich etc. kommen jährlich in die Heimat ihrer Vorfahren auf der Suche nach ihren Wurzeln. Die große Mehrheit hat nur geringe oder fast keine Information über Sanktmartin, die Herkunft oder Auswanderung ihrer Nächsten in der weiten Welt.
Hier in Sanktmartin sahen sie die Kirche und den Friedhof, die letzte Ruhestätte ihrer Vorfahren, aber wer ihre Vorfahren waren, erfuhren sie nie. Aus diesem Grunde haben wir uns Gedanken gemacht, um auch auf diesem Wege eine Tür zu öffnen, die über die Geschichte unserer Vorfahren berichtet.
Nach langem Suchen, Pfarrhaus und Kloster, die alle fast zerfallen sind und Kosten in Höhe von über einhunderttausend Euro nötig sind, haben wir nach der Besichtigung der Heimatkirche mit Burger Josef, Kirchenvorsitzender, festgelegt, dass wir oben am Chor ein Dokumentationszentrum einrichten werden.
In den 1990er Jahren wurden alle Dokumente, die 1968 von Sanktmartin nach Matscha übergeben wurden (seit 1968 ist Sanktmartin nicht mehr selbstständig, hat keinen Bürgermeister und gehört verwaltungsmäßig zur Gemeinde Macea), ausgemustert und verbrannt. In den Archiven der Gemeinde Matscha befindet sich außer einigen Dossiers des Sanktmartiner Kollektivs keine einzige Seite aus den 300 Jahren des ehemaligen Sanktmartiner Archivs. Teile dieser Dokumente wurden vom Brand gerettet und von einer Person an mich verkauft. Diese Daten, „Die Historia Domus“ und mehr, die Sanktmartiner Vereinsfahne, ein Puppenpaar mit Sanktmartiner Tracht, Bücher wie Ahnenbücher der Gemeinde Sanktmartin, Geschichte der Sanktmartiner Gemeinde und alle weiteren Bücher über unsere 300-jährige Geschichte sowie unser „Sanktmartiner Dürer-Bild (Kopie)“ werden ausgestellt. Somit kann ein jeder Besucher aus Nah und Fern Einsicht in die Dokumente unserer 300-jährigen Geschichte nehmen und sich informieren. Josef Burger wird vor Ort jeden Besucher begleiten.
Der Vorstand hat in der letzten HOG-Sitzung vom April festgelegt, am 26. Juli 2026 alle Landsleute nach Sanktmartin einzuladen, um dieses Dokumentationszentrum in einer HL-Messe einzuweihen. Der Vorstand wird schon Monate zuvor alle nötigen Dokumente vor Ort bringen und in der Woche des Festes alles aufbauen. Das Fest beginnt am Sonntag, den 26. Juli 2026, ca. 10:00 Uhr mit einem Trachtenumzug von der Schule zur Kirche, wo uns die Geistlichkeit empfängt.
Nach der Einweihung des Dokumentationszentrums ziehen wir zum Friedhof, wo wir bei einer Kranzniederlegung aller verstorbenen Sanktmartiner gedenken. Zurück geht es zum neu renovierten Kulturhaus (altes Kino), wo wir das Mittagessen einnehmen. Komplett überrascht hat uns das Neue Kulturhaus. Es wurde letztes Jahr komplett renoviert, mit Saal und Toilette, und kann mit so mancher Gaststätte in Deutschland konkurrieren. Ein Catering für das Mittagsmenü und Abendessen ist bestellt und wird uns mit Gratar, Mici etc. verwöhnen. Nach dem Essen kann ein jeder das Dokumentationszentrum und die alte Heimat besuchen. Ab 18:00 Uhr beginnt das Abendessen, gefolgt von einem Ball.
Dazu lädt uns die Walter-Rieger-Band zum Tanzen ein. Eintritt ist frei.
Wir haben die Firma Feil gebeten, eine Fahrt in die alte Heimat zu organisieren. Diese stellt uns einen Bus zur Verfügung. Interessierte Personen können mit dem Bus von Augsburg (am 24. Juli bis 27. Juli) bis Arad fahren und im Hotel CONTINENTAL drei Nächte übernachten. Natürlich sind die Fahrten nach Sanktmartin enthalten. Montag früh nach dem Frühstück und Besuch des Arader Marktes mit Einkaufen geht die Fahrt zurück nach Deutschland. Kosten: Fahrt und drei Übernachtungen im Hotel Continental bei 40 Personen ca. 340 € pro Person.
Für den Trachtenumzug benötigen wir Trachtenpaare. Dazu laden wir alle Sanktmartiner mit Tracht recht herzlich ein. Es ist bestimmt der letzte Trachtenumzug in unserer Heimatgemeinde. Tun wir alles zum Wohle unserer Gemeinschaft, in Erinnerung an unsere Jugend, die wir dort verbracht haben, zu Ehren unserer Vorfahren.
Alle Trachtler erhalten freies Essen und einen Bonus von 50€ pro Paar. Um alles zu organisieren, benötigen wir wie immer eure Anmeldung. Personen, die mit dem Bus und im Hotel übernachten, genauso wie jene, die privat fahren, aber beim Mittagessen und Abendessen dabei sind. Bitte meldet euch unter Mail:
Freuen wir uns auf eine schöne Feier in der alten Heimat.
Bernhard Fackelmann
Vorsitzender
Anbei Bilder vom Ort der Feier.











































































































































Rumänienreise August 2024
Die meisten Sanktmartiner kennen Rumänien-Siebenbürgen die Moldau oder Walachei, nur vom Militärdienst oder überhaupt nicht, geschweige nach der Revolution 1989. Das war der Grund warum ich bei der Firma Feil nachfragte um eine Reise von Temesvar bis ins Donaudelta und zurück nach Arad organisierte. Überrascht wurde ich, dass nach Veröffentlichung in unserer Homepage, alle Plätze innerhalb von drei Tagen ausgebucht waren. Die Reise war eine der größten und weitesten Reisen die von der HOG organisiert wurde. Sie war anstrengend aber sehenswürdig, die vier Sterne Hotels sauber, das Essen immer hervorragend. Alle werden mit positiven Erinnerungen noch lange darüber reden. Von Augsburg ging es am 4. August direkt nach Temesvar ins Hotel Timisoara, direkt an der Oper gelegen im Herzen der Stadt.
TEMESVAR
Die drittgrößte Stadt Rumäniens, Hauptstadt des Banates, 1154 zum ersten Mal erwähnt, Stadt der Revolution, die durch ihren Aufstand im Dezember 1989 zum Fall des Kommunistischen Regimes wesentlich beigetragen hat. Temesvar wurde 1716 von den Habsburger nach Eroberung des Türkischen Heeres zur Garnisonsstadt und blieb es bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Die Altstadt ist dadurch geprägt durch Bauten des Jugendstiels und dem Wiener Barock, wie es Bernhard Fackelmann beim Rundgang durch die Innenstadt berichtete.


Das Gebäude wurde nach den Plänen der Architekten Laszlo Szekely und Mathias Hubert zwischen 1928 und 1929 mit Elementen des Barocks und des Jugendstiels erbaut. Zur Lloydzeile hin erhebt sich ein barocker Rundgiebel. Nach der Fertigstellung war das Gebäude Sitz der Schwäbischen Bank, später wurde hier die Pension Central betrieben. Zwischen 1975 und 1978 wurde es um ein neues Gebäude erweitert.



Der Lloyd mit der rumänischen Cadedrala







Piata Decebal und die Statue des Heiligen Nepomuk und der
Maria (volkstümlich Marienstatue, auch Pestsäule genannt)
ist ein barockes Denkmal.

Der Dom zu Temesvar



Der Domplatz ist der älteste Platz der Stadt Temesvar. Er liegt im alten Festungskern der Wehrmauern ist von barocken, meist pastellfarbenen Kirchen und Palais gesäumt, die zumeist im 18. und 19. Jahrhundert errichtet wurden. Der Name des Platzes geht auf den Beschluss der Volksversammlung der Banater Schwaben im Jahr 1919 zurück, in der 40.000 Teilnehmer für die Vereinigung ihrer Gebiete mit Rumänien abstimmten. (Was Ihnen 1945 trotzdem bei der rumänischen Regierung nicht genutzt hatte, wir wurden deportiert, enteignet und Staatenlos und alle bis zum Ende des kommunistischen Regimes als ehemalige Hitleristen bezeichnet, was Gründe zum Exodus fast aller Banater führte.)


Das Nikolaus-Lenau-Lyzeum ist ein deutschsprachiges Gymnasium. Namensgebend ist der aus dem nahen Lenauheim gebürtige Schriftsteller, Nikolaus Lenau, dessen Büste sich in der Vorhalle der Schule befindet. Die Banater Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Herta Müller aus Nizkydorf und Stefan Walter Hell Nobelpreisträger Chemie aus Sanktanna haben hier gelernt.

Die Adam-Müller-Guttenbrunn-Stiftung in Temesvar unterstützt die deutsche Minderheit und umfasst einen sozialen und einen kulturellen Bereich. Zwischen 1992 und 1994 wurde der Neubau der Adam-Müller-Guttenbrunn-Stiftung in Temesvar errichtet. Dieser wurde 1994 in Anwesenheit des damaligen Außenministers der Bundesrepublik Deutschland, Klaus Kinkel, feierlich eröffnet.

Beim Besuch im Banater Forum Temesvar besichtigte man das im Foyer ausgestellte und alles bekannte Gemälde des Malers Stefan Jäger, bekannt unter dem Namen „Einwanderungsbild“ von 1910.

B. Fackelmann informiert die Sanktmartiner über die Geschichte des Bildes „Die Einwanderung“ im Deutschen Forum.

B. Fackelmann, mit dem Präsidium und den Landesabgeordneten Gant, der auch Lenau Schüler und Direktor des Lenau Gymnasiums war, in einer Besprechung im Deutschen Forum.




In der „MIORITA“ Temesvar , bei ciorba de perişoare und sarmale.

Hermannstadt , Zentrum der Siebenbürgersachsen ist vermutlich 1147 errichtet und sind die ersten deutschen Siedler der Gegend. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1191 unter dem Namen praepositum Cibiniensem. Ab 1223 ist der lateinische Name „Villa Hermanni“ und ab 1241 die deutsche Entsprechung Hermannstorf bekannt.

Stadtführung durch Hermannstadt.














Forum Hotel in Hermannstadt.


Beim Abendessen im Hotel.












Und weiter geht’s nach Kronstadt.

Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet. Kronstadt war über Jahrhunderte neben Hermannstadt das kulturelle, geistige, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert auf Einladung des ungarischen Königs kamen.

Die Schwarze Kirche, Zentrum von Kronstadt

















An den Fogarascher Bergen vorbei über die neue Donaubrücke.



Über die drittgrößte Hängebrücke Europas nur noch 86 Km bis zum Donaudelta und 106 Km bis zum Schwarzen Meer.
TULCEA: Die im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. unter dem Namen Aigyssos erstmals erwähnt. Tulcea ist seit dem Altertum eine bedeutende Hafenstadt. Nach ihrer Eroberung durch die Römer im ersten Jahrhundert war sie Basis der römischen Nordost-Flotte. Im Jahr 1417 wurde die Stadt durch das Osmanische Reich erobert und in Hora Tepe, bzw. Toluca umbenannt. Am 11. (23.) März 1854 wurde Tulcea von der russischen Armee im Laufe des Krimkrieges erobert, die Truppen mussten die Stadt jedoch im Juni 1854 verlassen, um an den Kampfhandlungen auf der Halbinsel Krim teilzunehmen. Im Jahr 1860 erhielt der Ort als Bezirkshauptstadt den Rang einer Stadt. Nach dem Berliner Kongress von 1878 wurde Tulcea gemeinsam mit der Norddobrutscha Rumänien zugesprochen.


Unser Hotel Delta 4-Sterne direkt an der Donau.



Das Donaudelta befindet sich im Mündungsgebiet der Donau in das Schwarze Meer. Das Donaudelta stellt nach dem Wolgadelta das zweitgrößte Delta Europas dar und umfasst ein Gebiet von 5800 km², wovon 72 % mit einer Fläche von 4178 km² unter Naturschutz stehen. Diese Fläche liegt zu 82,5 % im rumänischen Teil der Landschaft Dobrudscha sowie zu 17,5 % in der Ukraine. Das Donaudelta ist seit 1990 ein Biosphärenreservat.


Abfahrt ins Delta.






Pelikane


Ankunft im Fischrestaurant.


Fisch oder Hähnchen

















Der Letea -Wald befindet sich auf dem Areal der Gemeinde C.A. Rosetti im nordöstlichen Donaudelta, zwischen den Flussarmen Chilia und Sulina. Es ist der am nördlichsten gelegene subtropische Wald Europas und das älteste Naturreservat in Rumänien. Teile des Waldes stehen seit 1930 unter Naturschutz.







Mit dem „Safari-Auto“ unterwegs



Letea Wald, Letea Wildpferde und uralte Eichen








Kormorane
Bukarest ist die Hauptstadt Rumäniens. Sie ist mit etwas mehr als 2,2 Millionen Einwohnern (2024) die achtgrößte Stadt der EU. Bukarest wird in einer auf den 20. September 1459 datierten Urkunde erstmals erwähnt. Die Urkunde wurde von dem Woiwoden und Feldherrn Vlad Tepes, mit dem Beinamen Drăculea, ausgestellt. Das Osmanische Reich dehnte sich im 14. Jahrhundert von Kleinasien auf das Gebiet des heutigen Rumäniens aus. Bereits 1394 drang eine erste osmanische Armee über die Donau vor. Danach wurde das Fürstentum Walachei erstmals tributpflichtig. Nach dem Berliner Kongress wurde Rumänien im Jahr 1878 als unabhängig anerkannt. Mitte Dezember 1989 begann in Temesvar der Aufstand gegen Nicolae Ceaușescu. Dieser erreichte am 21. Dezember Bukarest, weil das Ceaușescu-Regime eine öffentliche Kundgebung vor das Zentralkomitee der Rumänischen Kommunistischen Partei bestellte, um ihren Rückhalt in der Bevölkerung nach den Unruhen in Timișoara zu präsentieren. Die staatlich organisierte Demonstration schlug jedoch ins Gegenteil um Securitatea-Truppen, Scharfschützen und mit Panzern ausgerüstete Armeeeinheiten richteten innerhalb eines Tages ein Massaker in der empörten Menschenmenge an. Es kam zu Bränden im ehemaligen königlichen Palast und in der Universitätsbibliothek. Einen Tag später, am 22. Dezember 1989, verkündete der staatliche Fernsehsender TVR Rumänien als befreit. Allein in Bukarest gab es rund 500 Tote. Nach dem Aufstand stellte sich heraus, dass in Bukarest einige Bunkersysteme und Tunnel bestehen, manche davon stammen aus dem Mittelalter. Seit 1. Januar 2007 ist Rumänien Mitglied in der EU.









Von diesem Balkon sprach Ceausescu das letzte Mal im Dezember 1989.



Durch Bukarest


Hanul Manuc Gasthof des Manuc ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Bukarest.
Der Gründer des Gasthofes, Manuc Bay, wurde 1769 in Ruse(Bulgarien) geboren. Er erhielt zurzeit Sultan Mustafas IV. den Titel Dragoman und Bey. 1808 wurde er zum „Bey der Moldau“ ernannt. Im Jahre 1806 siedelte sich Manuc in der Hauptstadt der Walachei an und ließ innerhalb von zwei Jahren den Gasthof errichten.

Mit Oies Hermine, die in der Nähe wohnt, vor der Gaststätte MANUC.


Biergarten im Hanul Manuc


Abendessen im Hanul Manuc













Kulturelles Programm









Der Parlamentspalast ist Sitz der Rumänischen Abgeordnetenkammer. Er war früher als „Haus des Volkes“ Casa Poporului bekannt. Der zentral gelegene Palast befindet sich am westlichen Ende des etwa drei Kilometer langen Bulevardul Unirii. Das Gebäude wurde von 1983 bis 1989 nach den Vorstellungen des diktatorisch regierenden rumänischen Staatspräsidenten Nicolae Ceausescu errichtet.
Nach der Rumänischen Revolution und der Hinrichtung Ceaușescus 1989 entbrannten Diskussionen um die weitere Nutzung des Bauwerkes. Im April 1991 fiel die Entscheidung, dass der Gebäudekomplex nicht abgerissen sondern in „Palast des Parlaments“ umbenannt wird. Nach weiteren Umbauten dient das Gebäude seit 1997 als Sitz der rumänischen Abgeordnetenkammer.












Târgu Jiu ist eine Stadt in der historischen Region Kleine Walachei. Der Ort wurde 1406 erstmals urkundlich erwähnt und besitzt seit 1597 Stadtrecht. Bekannt ist die Stadt durch die Skulpturen von Constantin Brancusi


Tor des Kusses und Tisch des Schweigens

Die endlose Säule ist eine Skulptur des Künstlers C. Brancusi. Sie ist Teil eines dreiteiligen Monumentalensembles in Targu Jiu, bestehend aus der „Säule der Unendlichkeit“, dem „Tor des Kusses“ und dem „Tisch des Schweigens“, die allesamt von Brâncuși entworfen und verwirklicht wurden. Die Säule, die am 27. Oktober 1938 eingeweiht wurde, ist 29,35 Meter hoch und besteht aus 16 überlappenden oktaedrischen Modulen. Die Säule hat am unteren und oberen Ende jeweils ein halbes Modul und steht auf einem fünf Meter tiefen Fundament.

ORSOVA-Als die katholische Kirche der „Unbefleckten Empfängnis Mariens“ , am 26. November 1976 geweiht wurde, erteilte der rumänische Staat eine Ausnahmegenehmigung, da im kommunistischen Rumänien zu dieser Zeit der Bau von Kirchen untersagt war. Der Sakralbau wurde vom Trustul de Constructii Timișoara nach den Bauplänen von unserem Matschamer Landsmann Hans Fackelmann errichtet.




ARAD wurde im Jahr 1331 in der Ungarischen Bilderchronik des Markus von Kalt zum ersten Mal erwähnt. 1552 eroberte ein osmanisches Heer die Arader Burg und richtete dabei große Zerstörungen an. Das Gebiet des ehemaligen Arader Komitats wurde in drei Sandschaks aufgeteilt, wobei jener von Arad die Stadt und weitere 113 Dörfer umfasste. In der Zeitspanne 1553 bis 1555 errichteten die Türken eine rechteckige Festung aus Backstein am nördlichen Maroschufer. Die Marosch wurde Grenzfluss. Im Jahre 1689 arbeitete Prinz Eugen von Savoyen die Pläne zum Wiederaufbau der ehemaligen türkischen Festung aus. Die Bauarbeiten der Arader Festung wurden von Johann Georg von Harruckern zwischen 1763 und 1783 geleitet. Der kaiserlichen Armee folgten deutsche Handwerker und Händler, die sich in der Nähe der Festung niederließen.



Das Hotel Forum Continental wurde 1969 unter dem Namen Astoria errichtet.




Arader Spezialitäten


Heimfahrt, Jause in Oberösterreich


Hungrige Reisende
Eine schöne Reise geht zu Ende. Weitere gemeinsame Reisen folgen noch hoffentlich.
Bernhard Fackelmann HOG Vorsitzender
Foto D. Gitzing und B. Fackelmann











